Metropolregion Berlin-Brandenburg
In Ballungsräumen, wie der Metropolregion Berlin-Brandenburg, gerät der Wohnungsmarkt durch ein zu niedriges Angebot, das eine geringe Leerstandsquote zur Folge hat, in Ungleichgewicht. Hohe Steuerlasten und überzogene Baustandards sorgen für steigende Baunebenkosten. Der dringend notwendige Neubau bezahlbaren Wohnraums und von Gewerbeflächen wird durch massive staatliche Eingriffe ausgebremst; die marktwirtschaftliche Prinzipien durch Überregulierungen außer Kraft gesetzt
Neue Wege für den Bau von neuem Wohnraum müssen gefunden, Aufstockung, Baulückennutzung und Hochbau bedarfsgerecht vorangebracht werden. Die Politik sollte durch das Setzen der richtigen Rahmenbedingungen die Eigentumsbildung erleichtern. Neben diesen regionalspezifischen Themen der Stadtentwicklung steht auch die gemeinsame Landesplanung der Länder Berlin und Brandenburg im Fokus der Arbeit des Netzwerkes: Attraktive Angebote für Pendler müssen die ländlichen Räume stärken und den Individualverkehr in die Hauptstadt entlasten.
Durch die Mitarbeit von Vertretern aus Architektur, Ingenieurswesen, Facility Management und Hausverwaltung sowie Bauwirtschaft, Projektentwicklung und Wohnungswirtschaft erarbeitet das Netzwerk branchenüber-greifend Position. Hierzu gehören die Bau- und Mietenpolitik sowie die staatlich forcierten Kostenexplosionen durch die Politik, etwa im Bereich der Baustandards.
Das Netzwerk vertritt die Ziele:
- Den Wohnungsneubau in der Metropolregion zu fördern
- Die Eigentumsbildung in der Metropolregion zu erleichtern
- Energieeffizienz im Wohn- und gewerblichen Bereich als Geschäftsmodell entwickeln
- Die Digitalisierung der Bau, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft voranzubringen
Ihr Kontakt
Christiane
Kohrs
Referentin Wirtschaftspolitik & Organisation
Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Landesverband Berlin/Brandenburg
Berlin