Betriebsbesichtigung der Schuler Präzisionstechnik KG mit Andreas Glück MdEP

Gegen Ende des Jahres 2024 bekamen die Sektionen
Rottweil/Tuttlingen und Villingen-Schwenningen/Donaueschingen des
Wirtschaftsrats der CDU e.V. mit einem Besuch der Schuler Präzisionstechnik KG,
einem führenden Produzenten für Drehteile und Baugruppen für die Automobilindustrie
sowie den Medizintechnikbereich, noch einmal ein wahres Veranstaltungshighlight
geboten.
Eröffnet wurde das Event dabei von Dr. Martin Leonhard,
Sprecher der Sektion Rottweil/Tuttlingen, der das Wort nach einer kurzen
Begrüßung an den Gastgeber Martin Schuler, Geschäftsführer der Schuler
Präzisionstechnik KG, übergab. Dieser überraschte die Anwesenden damit, dass er
nach einigen einführenden Worten seinen Sohn Philipp Schuler auf die Bühne bat
und ihn aufforderte, das Familienunternehmen doch einmal den Wirtschaftsratsmitgliedern
vorzustellen. Dieser Bitte kam der Juniorchef gerne nach und sprach in einem
rund 30-minütigen Impulsvortrag über die spannende Geschichte der Schuler
Präzisionstechnik KG, das stetige Wachstum des Unternehmens und aktuelle
Investitionen in die Zukunft durch Projekte wie den Aufbau eines großen
Ausbildungszentrums. Danach führte die Familie Schuler die Teilnehmer durch ihre
Produktionsstätten und zeigte dabei auf, wie mit Hilfe hochpräziser Maschinen
aus Metallstücken entscheidende Bestandteile für Sensoren oder Magnetventile gefertigt
werden.

Auch im zweiten Teil der Veranstaltung erwartete die
Anwesenden ein äußerst interessanter Vortrag. So war der regionale
Europaabgeordnete Andreas Glück MdEP nach Gosheim zu Schuler gekommen, um über
die aktuelle politische Lage sowie die Stimmung in Brüssel zu sprechen. In
diesem Kontext merkte er an, dass ihm als überzeugtem Europäer das Wohl der EU
am Herzen liege. Doch leider nehme er zunehmend wahr, dass viele Stimmen die
Verantwortlichen In Brüssel mittlerweile vor allem als machtversessene
Bürokraten wahrnehmen würden, die die Wirtschaft durch unnötige Vorgaben und
Regelungen übermäßig belasteten. Er setze sich daher dafür ein, derartige
bürokratische Hürden großflächig abzubauen und damit die Begeisterung für die
Staatengemeinschaft wieder neu zu entfachen.
Zum Schluss appellierte Andreas Glück an die Teilnehmer, trotz
eventueller Unzufriedenheit mit einzelnen Parteien nicht in eine allgemeine
Politikverdrossenheit zu verfallen und im schlimmsten Fall sogar extreme
Parteien wie die AfD zu unterstützen. Stattdessen sollten gerade Unternehmer
sich verstärkt in der Politik einbringen und gemeinsam für eine bessere Zukunft
eintreten.