Pressemitteilung
Wirtschaftsrat Baden-Württemberg: Industrie geht uns schleichend und immer offenkundiger verloren
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6.0pt;text-align:justify;mso-layout-grid-align:
none;text-autospace:none">Der
Landesverband Baden-Württemberg des Wirtschaftsrates der CDU e.V. hat große
Sorgen um den Industriestandort Baden-Württemberg wegen der massiven
Zurückhaltung der Unternehmen bei Investitionen. „Wenn die Politik in Berlin
nicht umsteuert, bricht die Substanz unserer Lebensweise immer weiter weg“,
sagt der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates, Joachim Rudolf. „Es sind nicht
nur die prominenten Beispiele, wie die Verlegung der Ammoniakproduktion von
BASF in die USA, auch Unternehmen vor Ort hadern mit dem Standort Deutschland.“
none;text-autospace:none">In
Baden-Württemberg gibt es laut Wirtschaftsrat bereits erste Anzeichen für eine
Deindustrialisierung der Region. Joachim Rudolf: „Baden-Württemberg ist zwar
noch Innovations- und Exportland Nummer eins, doch notwendige
Modernisierungsentscheidungen dürfen dennoch nicht aufgeschoben werden. Beispiele
wie Tesla oder Intel zeigen, dass sonst Investitionsentscheidungen gegen den
Standort Baden-Württemberg getroffen werden.“<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6.0pt;text-align:justify;mso-layout-grid-align:
none;text-autospace:none">Besonders
betroffen ist außerdem die Baubranche in Baden-Württemberg. Hier schlagen
Materialengpässe, Energiekrise, Personalmangel und hohe Zinsen sowie die
wachsenden Bürokratielasten hart zu. Daraus folgt eine veritable Baukrise und
jede Wohnung, die nicht gebaut wird, ist wiederum Mietpreistreiber. <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6.0pt;text-align:justify;mso-layout-grid-align:
none;text-autospace:none">Um den
Negativtrend aufzuhalten oder umzukehren, muss die Wirtschaftspolitik in
Deutschland grundsätzlich wieder von der Wohlstandsmaximierung her gedacht
werden. Die Ampelregierung und der Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck
müssen sich fragen: „Was brauchen die Unternehmen im Land, um gute Jobs und
wirtschaftlichen Mehrwert zu schaffen?“ Hierzu gehören attraktive Standortbedingungen
wie günstige Strompreise, Freiheit bei der Forschung und Entwicklung, eine
Offensive für die Ausbildung und Anwerbung von Fachkräften und eine Entlastung
bei Steuern, Auflagen und Bürokratie. „Ich erwarte, dass der Staat wieder das
‚Ermöglichen‘ mit unserem sprichwörtlichen Erfinder- und Tüftlergeist in den
Fokus nimmt und die aktuelle ‚Liebe zum Verbieten‘ ablegt“, fordert Joachim
Rudolf abschließend.