Besuch beim Territorialen Führungskommando der Bundeswehr

<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-justify:inter-ideograph;
line-height:150%">Der Wirtschaftsrat Berlin-Brandenburg ist
nicht nur diskussionsfreudig, sondern auch neugierig. Das bekam auch Generalmajor
Andreas Henne, Stellvertretender Befehlshaber des Territorialen
Führungskommandos, zu spüren.

<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-justify:inter-ideograph;
line-height:150%">Der Besuch in der Julius-Leber-Kaserne
bildete für viele Mitglieder des Wirtschaftsrates ein Highlight vor der
Sommerpause. Knapp 30 Mitglieder durften einen Blick hinter das mächtige
Kasernentor am Eingang werfen.<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-justify:inter-ideograph;
line-height:150%">Territoriales Fü-Kommando 01.jpg
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Die Julius-Leber-Kaserne am ehemaligen Flughafen Tegel ist mit
circa 3.500 Soldaten die größte Kaserne Berlins. Hier sind das Wachbataillon,
die Feldjäger und das Territoriale Führungskommando stationiert. Letzteres ist
erst ein knappes Jahr alt und geht unmittelbar auf die Folgen des
Ukraine-Krieges zurück.<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-justify:inter-ideograph;
line-height:150%">Im Kommando bündeln sich die Fähigkeiten für
die Einsatzführung der Bundeswehr im Inland. Eine fordernde Aufgabe, wie uns
General Henne versicherte. Die Bundeswehr sei für den Auftrag der Landes- und
Bündnisverteidigung insgesamt zwar gut aufgestellt, es bedarf allerdings
weiterer Investitionen, um diese Fähigkeiten weiterzuentwickeln und den
ständigen neuen Herausforderungen anzupassen. Der Aufwuchs der Finanzmittel sei
zwar genehmigt, aber deren Umsetzung ziehe sich hin. Man könne nicht von jetzt
auf gleich erwarten, dass Verbände, Strukturen und Fähigkeiten, die über Jahre
abgebaut wurden, wieder zur Verfügung stehen. Der Weg sei aber richtig, so die
Meinung im Führungskommando.<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-justify:inter-ideograph;
line-height:150%"> 2023-07-17 Territoriales Führungskommando_02 ©Bundeswehr<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-justify:inter-ideograph;
line-height:150%">Der diskussionsfreudige Austausch über die
Bundeswehr, dass Zusammenspiel von Wirtschaft und Resilienz und die
Wehrhaftigkeit der Gesellschaft war für alle Seiten fruchtbar. Das Verständnis
für eine bessere zivil-militärische Zusammenarbeit stand dabei im Mittelpunkt.
Schließlich teile man gewisse Nöte bei der Personalgewinnung und der Ausbildung
junger Menschen. Hier profitiert die Bundeswehr von engagierten Reservisten,
ohne die viele Aufträge nicht durchführbei seihen. Andererseits braucht es eine
handlungsfähige Bundeswehr, die in Krisenzeiten zuverlässig zur Verfügung
steht. Das Einsatzspektrum beim Führungskommando reicht dabei über
Hilfsmaßnahmen während der Corona-Pandemie, der Unterbringung von Flüchtlingen
und der Einsatz bei Hochwasserkatastrophen.