Aus den Ländern (Brandenburg): "Stillstand wäre die schlechteste aller Lösungen"

Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung im Land Brandenburg, im Gespräch mit Mitgliedern und Freunden des Landesverbandes Berlin-Brandenburg

Nachdem Herr Rüdiger Kuhn, Sprecher der Sektion Ostbrandenburg, die Anwesenden im Videochat begrüßte, folgte ein ausführlicher Impuls von Minister Beermann. Er ging dabei vor allem auf geplante Projekte seines Ministeriums ein und versicherte unter anderem, dass man im Bereich des Schienenverkehrs große Fortschritte im Ausbau der RE1-Kapazitäten mit Blick auf die Bahnstation Fangschleuse gemacht habe. Außerdem verlaufe der zweigleisige Ausbau der Strecke Lübbenau - Cottbus wie geplant.

"Wir werden die Mobilitätsstrategie Brandenburg 2030 voraussichtlich im Jahr 2021 abschließen", versicherte Minister Beermann. Er betonte dabei vor allem die Wichtigkeit einer ständigen Zusammenarbeit mit den umliegenden Bundesländern, insbesondere mit Berlin. Hier sei man in einem guten und regelmäßigen Austausch, so Minister Beermann.

 

Zusätzlich zu den eigenen Bauplänen des Landes ging Minister Beermann auch auf Unterstützungen für den privaten Sektor ein. Es sei unter anderem wichtig, dass man Verfahren für Bauprojekte beschleunige. Auch wolle man beim 5G-Ausbau, der vorwiegend von Telekommunikationsanbietern abgewickelt werden soll, "kein Hemmschuh sein", betonte er.

Zum Abschluss seines Impulses ging Minister Beermann auf das neue Tesla-Werk ein, welches er als DAS Brandenburger Projekt bezeichnete. Hier sei neben einer verkehrlichen Entwicklung der Region vor allem die Bauleitplanung und die Umfeldentwicklung von entscheinder Bedeutung. Hierbei habe man eng mit Tesla die Anforderungen evaluiert und sei in den Planungen weit fortgeschritten, so der Minister.