Junger Wirtschaftsrat Berlin-Brandenburg übergibt Positionspapier

Junge Generation setzt marktwirtschaftliche Impulse für eine wettbewerbsfähige und zukunftsfähige Hauptstadt

Im Rahmen eines konstruktiven
Austauschs mit dem Berliner Abgeordneten Lucas Schaal MdA (CDU), Sprecher für Wirtschaft und Energie der
CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, stellte der Junge Wirtschaftsrat
Berlin-Brandenburg seine „Marktwirtschaftliche Agenda 2026–2036“ vor und
übergab das dazugehörige Positionspapier. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen
die wirtschaftspolitischen Herausforderungen der kommenden Legislaturperiode
sowie die Frage, wie Berlin langfristig wettbewerbsfähig und finanziell
handlungsfähig bleiben kann.

Ein zentrales Anliegen ist die Einführung einer Generationenbilanz für neue
Landesausgaben. Aus Sicht des Jungen Wirtschaftsrates sollte jede zusätzliche
Verschuldung einer Nachhaltigkeitsprüfung unterzogen werden, um die
finanziellen Handlungsspielräume künftiger Generationen zu sichern.

Darüber hinaus wurden zentrale
wirtschaftspolitische Prioritäten für Berlin diskutiert. Dazu zählen der Abbau
bürokratischer Hürden und die Beschleunigung von Genehmigungs- und
Verwaltungsverfahren, die Stärkung des Wirtschaftsstandortes durch bessere
Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen und Clusterbildung sowie eine
reformierte Baupolitik mit schlankeren Verfahren und mehr Planungssicherheit.
Ebenso setzt sich der Junge Wirtschaftsrat für verbindliche Bildungsstandards,
eine stärkere Wirtschafts- und Finanzbildung sowie für solide Landesfinanzen
und die Einhaltung der Schuldenbremse ein.

Im Austausch wurde deutlich, dass
diese Themen nicht nur wirtschaftspolitische Bedeutung haben, sondern auch die
Zukunftsperspektiven der jungen Generation maßgeblich beeinflussen: Von der
Tragfähigkeit der Staatsfinanzen über bezahlbaren Wohnraum bis hin zu den
wirtschaftlichen Chancen der kommenden Jahrzehnte.

Der Junge Wirtschaftsrat
Berlin-Brandenburg bedankt sich bei Lucas Schaal MdA für das offene und
konstruktive Gespräch und freut sich darauf, den Dialog auch in Zukunft fortzusetzen und marktwirtschaftliche Impulse in die politische Debatte
einzubringen.