LFK Energie, Industrie und Rohstoffpolitik
Zur Mitte des Februars versammelten sich die Mitglieder der
Landesfachkommission Energie, Industrie und Rohstoffpolitik zur ersten Sitzung
des Jahres. Mehr als 30 Teilnehmer folgten gespannt den Ausführungen des
Referenten Thomas Heilmann, Mitglied des Deutschen Bundestags, in der EWE
Repräsentanz.

Zunächst begrüßte Nikolaus Pleister, Beauftragter
Bundesebene der EWE AG, die zahlreichen Mitglieder in der EWE Repräsentanz. Es
sei ein starkes Signal der Mitglieder des Wirtschaftsrates und gleichzeitig
verdeutliche es den momentanen politischen Handlungsbereich in dem wichtigen
Themenbereich Energieversorgung. Man spüre die Verunsicherung, wohin wolle
Deutschland sich entwickeln? Wer ziehe da eigentlich mit?
Thomas Heilmann, Mitglied im Ausschuss für Klimaschutz und
Energie, nahm den Ball gerne auf. Er trete für eine glaubwürdige Energie- und
Klimapolitik ein. Wirtschaft und Klimaschutz müsse zusammengedacht werden.
Dafür brauche es die Marktwirtschaft, auf die Heilmann stärker setze als auf
das Ordnungsrecht. Aber die Transformation, wenngleich sie hohe Kosten bereite,
sei nötig. Andernfalls würde Deutschland internal nicht wettbewerbsfähig sein
können. Auch die Unternehmen wollen umweltverträglichen Strom und gehen dort
hin, wo es welchen gebe. Für ihn gibt es kein Zurück zur Kernenergie. Heilmann
warb auch für ein besseres Verständnis zu diesem Thema mit Blick auf die
anstehenden Wahlen. Die Kosten für Neubauten seien viel zu hoch und die
Stromerzeugung damit unrentabel. Seine Positionen würden in der Fraktion nicht
alle teilen, aber er verstehe sich auch als Motor innerhalb der eigenen Partei.
Es folgte ein ausführlicher und spannender Austausch mit den Mitgliedern der
Fachkommission zu diesem kontroversen Thema und weiteren Aspekten der
Energiepolitik. Am Ende habe jeder einen Mehrwert mitgenommen, wie Heilmann am
zum Schluss resümierte. Er komme entsprechend gerne wieder.
