Hamburger Wirtschaftsrat fordert Maßnahmen für ein zukunftsfähiges und leistungsstarkes Gesundheitssystem in Hamburg
In einem heute vorgelegten Positionspapier
zur Zukunft der Gesundheitswirtschaft in Hamburg spricht sich das Fachgremium
u.a. für Bürokratieabbau und Bekämpfung des Fachkräftemangels aus. Zu den
weiteren Forderungen gehören eine sektorübergreifende Versorgungsplanung, die
Nutzbarmachung von anonymisierten Daten für die Forschung, bessere Vernetzung
der beteiligten Akteure sowie die Verbesserung der Rahmenbedingungen für
Startups. Außerdem sollte der Anspruch formuliert werden, die deutsche
Modellregion für Telemedizin zu werden.
Dazu erklärt Joachim Gemmel,
Vorsitzender der Landesfachkommission Gesundheitswirtschaft: „Die
Gesundheitswirtschaft in Hamburg sieht sich mit deutlichen Herausforderungen
konfrontiert. Forschung und Entwicklung werden durch dezentrale, voneinander
unabhängig agierende Strukturen gebremst und auch im Bereich der
Digitalisierung gibt es Aufholbedarf. Krankenhäuser sind unterfinanziert und
der Fachkräftemangel im gesamten Gesundheitswesen ist so groß wie nie zuvor. Ein
weiteres Thema sind überbordende Bürokratievorschriften, die nicht auf die
Qualität der Versorgung abzielen. Diese gilt es zu vermeiden.“