Bericht
Wie sich Unternehmen gegen politische Risiken im Einkauf und im Vertrieb schützen können

2024
ist das Jahr der Wahlen. Die Hälfte der Weltbevölkerung wird zu der jeweiligen
Wahlurne gebeten. Je nach Land/Region kann eine Wahl zu Enteignungen,
politischen Unruhen, Devisenknappheit sowie Bruch von staatlichen Zusagen
führen. Und leider werden auch Ausmaß und Formen von politischer Gewalt
weltweit immer größer. Wie sich Unternehmen gegen diese politischen Risiken im
Einkauf und im Vertrieb schützen können, erläuterte Silja-Leena Stawikowski, Director
DACH Single Risk bei AON Deutschland auf Einladung der Landesfachkommission
Steuern, Haushalt & Finanzen beim ersten Finanz-Frühstück des Wirtschaftsrates
Hamburg.
mso-margin-bottom-alt:8.0pt;mso-margin-top-alt:0cm;mso-add-space:auto;
text-align:justify;line-height:150%">Nach kurzer Einführung durch den
Kommissionsvorsitzenden Dr. Johann Wagner warnte Silja-Leena Stawikowski vor
wirtschaftlichen, demografischen und geopolitischen Risiken für Unternehmen und
forderte ein rechtzeitiges Risikobewusstsein. Insbesondere Wahlen könnten in
vielen Ländern zu Unsicherheiten führen, die mit Vertragsbruchrisiken,
Konvertierungstransferrisiken von Geldern und Enteignungsrisiken einher gingen.
Konzernbilanzen sollten gegen diese unerwarteten politischen Risiken
abgesichert werden. Gerade im Export- und Investmentbereich sei es wichtig
daran zu denken, die Komponente „Politisches Risiko“ in jeder Police zu haben.
Mit dem nötigen Risikobewusstsein könne man so auch in Ländern investieren, in
denen man sonst vielleicht nicht investiert hätte.