INNOVATION DAY: (Hybride) Arbeitswelten von morgen

Das Netzwerk Arbeit 4.0 sowie die Sektion Taunus veranstalteten gemeinsam mit der MVC GmbH den Innovation Day mit rund 200 Teilnehmern

An diesem Tag ging es mit spannenden Impulsen und
Podiumsdiskussionen rund um alle Facetten des Arbeitens von morgen. Dabei
standen Fragen im Mittelpunkt: was ist eine hybride Arbeitswelt? Wie sehen die
gesetzlichen Rahmenbedingungen aus? Welche Rechte und Pflichten haben
Arbeitgeber und –nehmer? Wo geht der
Trend hin? Warum ist eine hybride Arbeitswelt nicht für jedes Unternehmen die
Lösung? Wie sehen ggf. die gesundheitlichen Risiken aus? Wo steht Deutschland
im nationalen Vergleich?

Auf dem Accenture Campus in Kronberg eröffneten der Sprecher
des Netzwerkes Arbeit 4.0, Alexander
Wilhelm
, und Dr. Sven Damberger,
Geschäftsführender Gesellschafter der MVC GmbH, den Tag mit spannenden Impuls
und Podiumsdiskussionen. Zu Beginn stellten die Sponsoren Cisco System GmbH, HP
Poly, Jabra GN sowie Microsoft Deutschland GmbH in Impulsen die Unternehmen und ihre Facetten zur
(hybriden) Arbeitswelt von morgen vor. Ebenfalls konnten die Teilnehmer sich den
ganzen Tag an den Messeständen über die neuste Technik beraten lassen.

Auf dem ersten Podium diskutierten Dr. Boris Alles, Fachanwalt für Arbeitsrecht & Partner bei CMS
Hasche Sigle; Sabine Bächle-Scholz MdL,
arbeitsmarktpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion; Dr. Bastian Bergerhoff, Präsident des
Kommunalen Arbeitgeberverbands, und Katharina
Heinrichs
, Head of Labour Relations & Labour Law der ING DiBA AG, die
Frage: (hybride) Arbeitswelten – was ist das? Zuerst erläuterten die Diskutanten
ihr persönliches Verständnis der Begrifflichkeit „New Work“. Dabei berichtete
Katharina Heinrichs über das Konzept „beyond working“ der ING DiBa AG, wodurch
diese bereits im Jahr 2018 zur ersten agilen Bank in Deutschland wurde. „Im hessischen
Landtag gibt es erst seit zwei Jahren WLAN“, so die Landtagsabgeordnete Sabine
Bächle-Scholz. Dies zeigte deutlich die massiven Unterschiede der diversen Arbeitszeitmodelle
in Deutschland, wobei der Datenschutz sowie das Vertrauen in den Mitarbeiter
eine große Rolle spielen.

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Die Chancen und Herausforderungen des hybriden Arbeitens standen
im Mittelpunkt des zweiten Podiums. Dabei diskutieren Ansgar Jöckel, Deutsche Bahn AG; Gregor Knipper, Jabra; Armin
Kuhn
, HP Poly; Dirk Möbus,
Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V., und Benjamin Schwarz, doQtor GmbH, besonders die technische Seite des
hybriden Arbeitens sowie Lösungsansätze zur Vermeidung der Vermischung von
Beruf und Privatleben.

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Auf dem letzte Podium an diesem Tag beschäftigten Dr. Rolf Glazinski, Neurologe; Martin Till, Landesgeschäftsführer der BARMER
Landesvertretung Hessen, und Prof. Dr.
Rolf von Dick
, Professor für Sozialpsychologie an der Goethe Universität, mit
den gesundheitlichen Folgen des Hybriden Arbeitens. Dabei waren sich alle drei
Diskutanten einig, dass es von Person zur Person unterschiedliche Folgen hervorrufen
kann aber Identifikationsmaßnahmen innerhalb des Teams spielen eine große
Rolle.

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Zum Abschluss fassten Prof.
Dr. Walter Gora
, Sektionssprecher Taunus, und Dr. Sven Damberger den erfolgreichen Tag zusammen und bedankten
sich bei der Moderatorin Julia Nestle, Hit Radio FFH, für die Tagesmoderation.


Ein kurzes Video über den Tag finden Sie hier.