Mobilitätssymposium 2022

Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?

Das diesjährige Mobilitätssymposium eröffnete Jens Deutschendorf,
Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und
Wohnen, mit einem digitalen Impuls und Grußwort. Er erläuterte den Teilnehmern
die Pläne des Landes für den gezielten Ausbau der Infrastruktur, den geplanten
Projekten sowie Zielsetzungen, welche sich die hessische Politik eigens gesetzt
hat.

In drei kurzen Impulsen kamen zunächst Vertreter der
verschiedenen Verkehrsträger zu Wort. So zielte der Impuls von Prof. Gerd
Riegelhuth
, Geschäftsbereichsleiter Verkehrsmanagement, Betrieb und Verkehr der
Autobahn GmbH, auf die Neuwertschöpfung der Verkehrswende und die
Digitalisierung, welche mit Mobilisierung einhergehen sollte. „Es müssen immer
wieder Schnittstellen zwischen Politik und Wirtschaft gesucht werden“, so Prof.
Riegelhuth. Vertretend
für den Öffentlichen Nahverkehr fokussierte sich Michael Rüffer, Geschäftsführer
Technik und Betrieb der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH, in seinem
Impuls auf die Chancen und Aussichten in der Branche. „Ökologie und Effizienz gelten
dabei als bestehende Vorteile des öffentlichen Nahverkehrs vor anderen
Mobilitätsalternativen“, stellte Rüffer fest. Auch die Luftverkehrsbranche war
mit Dr. Pierre Dominique Prümm, Vorstandsmitglied für Infrastruktur der Fraport
AG, auf dem Podium vertreten. Laut ihm, benötige es mehr Mobilität, um globale
Probleme wie die Klimakrise voran zu bringen. Er betonte dabei die Wichtigkeit
aller Verkehrsträger und die Notwendigkeit der gemeinsamen Vernetzung. „Der
Frankfurter Flughafen bietet die Möglichkeit nahezu alle Ziele der Welt bei
idealer Fernbahnhofs- und Autobahn Anbindung zu erreichen. Die Standortvorteile
des Frankfurter Flughafens müssen in Zukunft gezielt gefördert und weiter ausgebauten
werden“, forderte Prümm.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden die
Eingangsstatements von Riegelhuth, Rüffer und Prümm mit dem hessischen Landtagsabgeordneten
und Mitglied der Enquetekommission „Mobilität der Zukunft in Hessen 2030“, Dirk
Bamberger
, dem Frankfurter Stadtrat und Dezernent für Mobilität und Gesundheit,
Stefan Majer, sowie mit Jürgen Karpinski, Präsident des Zentralverbandes Deutsches
Kraftfahrzeuggewerbe, diskutiert. Im besonderen Fokus der Diskussion lag dabei
die Vernetzung der Verkehrs- und Mobilitätsträger untereinander, die
ökologische Varianz der Elektroautos zu herkömmlichen Verbrennern, das
politische Agieren im Zusammenspiel mit der Wirtschaft sowie der bereits
fortkehrend bestehende Nachholbedarf in der Mobilität, um auch international
wettbewerbsfähig zu bleiben.

Wir bedanken uns bei Michael Kadow, Geschäftsführer
des HOLM, für die Gastfreundschaft und die tollen Räumlichkeiten sowie bei
Stephan Lunau, Managing Director der UMS Consulting GmbH & Co. KG, für die
Moderation der Veranstaltung und bei den Vertreten aus Industrie, Verbänden und
Politik für die spannenden Impulse.