Biotechnologie als Chance der Region? Besuch beim Hidden Champion

Sektion Landkreis Rostock zu Gast bei bem Biotechnologieunternehmen Miltenyi

Es gibt sie noch, die Hidden Champions in der Region. So sitzt in Teterow im Landkreis Rostock das Biotechnologieunternehmen Miltenyi, welches besonders auf die Zelltherapie spezialisiert ist. Michael Kahnert, Governmental Affairs, und der Produktionsleiter Tanno Hübel stellten uns das Unternehmen und das Portfolio vor.

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Tanno Hübel stellt das Unternehmen vor (Foto: Wirtschaftsrat)

Miltenyi bietet Lösungen für den gesamten Workflow der
Zelltherapie, von der Zellisolierung bis zur Zellmanipulation und
-kultivierung. Besonders im Bereich der CAR-T-Zelltherapie (eine
personalisierte Krebstherapie) sind ihre Produkte und Technologien entscheidend. Das
Unternehmen investiert stark in die Forschung und Entwicklung, um neue Produkte
und Lösungen für die medizinische Forschung und Therapie zu schaffen. Sie
arbeiten eng mit Wissenschaftlern, Kliniken und Forschungsinstituten zusammen,
um maßgeschneiderte Lösungen für spezifische Forschungsfragen zu entwickeln. Miltenyi hat ein breites Netzwerk von Forschungs- und Entwicklungszentren sowie
Produktionsstätten weltweit. Ihre internationale Präsenz ermöglicht den Zugang
zu verschiedenen Märkten und Forschungseinrichtungen. Miltenyi
bietet nicht nur Produkte für die Zellseparation an, sondern auch für
Zellkultur, Flowzytometrie, Imaging und molekulare Analysen. Dadurch können
Forscher und Kliniker von einer umfassenden Lösung profitieren. Miltenyi arbeitet aktiv an der Überführung von Forschungsergebnissen
in klinische Anwendungen, insbesondere im Bereich der regenerativen Medizin und
Immuntherapie. Diese Kombination aus innovativen Technologien, breiter
Produktpalette, starker F&E-Präsenz und einem klaren Fokus auf klinische
Anwendungen macht Miltenyi besonders und zu einem Vorreiter in der
biomedizinischen Forschung.


Im Anschluss an die Präsentation konnten wir noch einen kleinen Rundgang durch die Produktion machen. Die Sprecherin der Sektion, Kerstin Cools, führte durch die Diskussion.