Feierlicher Jahresabschluss aller Sektionen im Stralsunder Rathaus

Auf Initiative der Sektion
Vorpommern-Stralsund, fand im Rathaus der Hansestadt der feierliche
Jahresabschluss aller Sektionen statt. Die Veranstaltung bot einen würdigen
Rahmen für Austausch, Rückblick und Ausblick und unterstrich die Bedeutung des
gemeinsamen Engagements über die einzelnen Sektionen hinweg. Der Großteil des Landesvorstands
und der Sektionssprecher waren in Stralsund anwesend.
Als besondere Gäste und Redner
wurden Dr. Alexander Badrow, Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund, sowie
Philipp Amthor MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für
Digitales und Staatsmodernisierung vom Landesvorsitzenden Andreas Mau begrüßt.
In seiner Rede stellte Dr. Badrow
eindrucksvoll die positive Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Stralsund
heraus und betonte die großen Fortschritte der vergangenen Jahre.
So konnte die Stadt die höchste
Gewerbesteuereinnahme ihrer Geschichte verzeichnen – rund 27 Millionen Euro.
Auch für das kommende Jahr blickt Stralsund optimistisch in die Zukunft:
Mehrere namhafte Unternehmen haben sich in der Stadt angesiedelt oder
investieren nachhaltig in den Standort. Dazu zählt unter anderem die
Fluggesellschaft „Sundair“, deren Chef Marcos Rossello zum „Unternehmer des
Jahres in Vorpommern“ gewählt wurde. Ebenso investiert ein Pharmagroßhändler
mit einem Neubau im Gewerbegebiet. Beides stärkt langfristig die
wirtschaftliche Basis der Region. Darüber hinaus ist der Aufbau eines
Rechenzentrums in Stralsund geplant, was die Bedeutung des Standortes im
Bereich moderner Infrastruktur weiter unterstreicht. Ein deutschlandweit beachtetes Projekt ist die Ansiedlung der Fassmer-Werft auf
dem Volkswerft-Gelände in Stralsund. Als erstes großes Vorhaben wird dort das
Fischereiforschungsschiff „Walther Herbeck“ gebaut – ein absolutes
Prestigeprojekt für die Stadt und das Land Mecklenburg-Vorpommern.
Ein zentrales Anliegen des
Oberbürgermeisters ist zudem die Digitalisierung der Verwaltung. Ab 2026 soll
auch in Stralsund der digitale Bauantrag eingeführt werden. Übergeordnetes Ziel ist es, Prozesse zu vereinfachen, Bürokratie abzubauen und die Verwaltung
insgesamt effizienter zu gestalten. Perspektivisch sollen bis zu 50 Prozent der
Berichtspflichten entfallen.
Modernisierung der Verwaltung war
dann das Stichwort für den Parlamentarischen Staatssekretär Philipp Amthor, der
im Anschluss zum Thema auf bundesweiter Ebene referierte. Er stellte die im
Oktober vom Kabinett beschlossene Modernisierungsagenda vor, die rund 80
Einzelmaßnahmen in fünf zentralen Handlungsfeldern umfasst:
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- spürbarer Bürokratierückbau
- bessere Rechtsetzung
- Service für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen
- zukunftsgerichtete Personalentwicklung und
strategisches Personalmanagement - effiziente Bundesverwaltung
Ziel der Agenda ist es,
Verwaltungsprozesse digital, einfach und sicher zu gestalten und sowohl Bürger
als auch Unternehmen spürbar zu entlasten.
Insgesamt will das
Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung jährlich bis zu 16
Milliarden Euro an Bürokratiekosten einsparen sowie Dokumentations- und
Berichtspflichten nachhaltig reduzieren. Abschließend betonte er das Ziel der
Bundesregierung, Reformen konsequent voranzubringen, Bürokratie abzubauen und
die Voraussetzungen für nachhaltiges Wirtschaftswachstum in Deutschland zu
schaffen.
Foto: Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Philipp Amthor MdB, dankte zudem dem
Landesverband Mecklenburg-Vorpommern und seinem Vorsitzenden Andreas Mau für
die positive Entwicklung und würdigte den Oberbürgermeister der Hansestadt
Stralsund, Dr. Alexander Badrow, als engagierten Gestalter vor Ort.
Der feierliche Jahresabschluss
machte deutlich: Deutschland und Stralsund blicken mit Zuversicht, Tatkraft und
starken Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in die Zukunft.
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