Im Gewerbepark wird noch einiges passieren

Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier zu Gast im Niederländischen Hof

Nach fast drei Jahren hat die Sektion Schwerin des
Wirtschaftsrates das Format des Frühstücksgespräches im Niederländischen Hof
wieder aufgenommen. Zur „Wiederbelebung“ gab es kaum einen passenderen Gast als
den Oberbürgermeister der Stadt Schwerin, Dr. Rico Badenschier. Nach der
fehlgeschlagenen Ansiedlung von Intel im Gewerbepark Schwerin gibt es
inzwischen weitere Interessenten, die leider nicht genannt werden durften. „Es
ist schade, dass sich Intel für Magdeburg entschieden hat und wir uns nichts
von dem zweiten Platz kaufen können. Allerdings hat sich durch die Diskussion
Schwerin als potentieller Ansiedlungsort herumgesprochen und so können wir
vielleicht schon bald ein anderes, umsatzstarkes Unternehmen bei uns begrüßen“,
sagte Badenschier. Für den Gewerbepark hat sich kürzlich erst MedTec
entschieden, ein schweizerisches Unternehmen aus der Insulinpumpenproduktion.
Damit wird die Tradition schweizerischer Unternehmen fortgesetzt, haben sich
dort doch auch Ypsomed und Nestlé angesiedelt. „Beide werden zudem ihre Flächen
und Produktionen ausweiten“, so der ehemalige Oberarzt der Helios Kliniken
Schwerin.

@Wirtschaftsrat

Neben den Gewerbeansiedlungen und dem Gewerbepark
ging es auch um Verkehrsinfrastrukturprojekte wie die Baustellen in der
Wallstraße, Großer Moor oder auch der Rogahner Straße. Der Oberbürgermeister
hat uns dabei einen Einblick gegeben, wie lange die Projekte noch andauern. In
der Wallstraße wird es leider einen erneuten Aufbruch der Straße im kommenden
Jahr geben müssen. Gegenstand der Diskussionen war auch der Ausbau der
Fahrradwege in der Stadt. Wird es Straßen geben, die für Autos in Zukunft nicht
mehr befahrbar sind (Friedrichstraße)? Wie sollen Fahrradwege gekennzeichnet
werden? Saniert werden sollen nicht nur die Straßen, sondern auch die Schulen.
Diese werden teilweise ganz neu gebaut, wie die Albert-Schweitzer-Schule.

Im Anschluss an die Präsentation von Badenschier,
die noch die Themen um die Gesundheitsversorgung und neue Sportstätten
aufgegriffen hat, ging es in der Diskussion mit den Teilnehmerinnen und
Teilnehmern um den Fachkräftebedarf, neue Studierende bei HELIOS, Schwerin als
Filmstadt, die aktuelle Energieentwicklung aber auch um Corona.