Jahresauftakt der Sektion Vorpommern-Greifswald

Zu Gast war Michael Sack, Landrat des Landkreises Vorpommern-Greifswald

Die Sektion Vorpommern-Greifswald veranstaltete ihren Neujahrsempfang im
Digitalen Innovationszentrum in Greifswald. Mitglieder und Gäste kamen in angenehmer
Atmosphäre zusammen und nutzten die Gelegenheit für anregende Gespräche bei
Speisen und Getränken. Sektionssprecher Andreas Heinz begrüßte die Teilnehmer herzlich und gab einen Überblick über die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr
sowie einen Ausblick auf die kommenden Aktivitäten im Jahr 2026.

Besonders dankbar zeigte sich Andreas Heinz dafür, dass Landrat Michael
Sack kurzfristig für Katy Hoffmeister MdL einsprang. Michael Sack präsentierte den
Gästen verschiedene Projekte des Landkreises und unterstrich die Bedeutung der
deutsch-polnischen Beziehungen für die Region. Ein Schwerpunkt lag auf dem
grenzüberschreitenden Gymnasium in Löcknitz, das als gemeinsames Projekt im
Rahmen der Kommunalgemeinschaft „Pomerania“ hervorgehoben wurde.

image (3).jpgFoto: Wirtschaftsrat der CDU e.V.

Bildung steht für den Landkreis im Fokus: Die Berufsfachschule wird neu
gebaut, um insbesondere die dualen Ausbildungsberufe zu stärken. Darüber hinaus
soll der Landkreis krisenfest aufgestellt werden, daher wurde der Grundstein
für die neue Gefahrenabwehrzentrale gelegt. Diese Einrichtung wird nicht nur
regional bedeutsam sein, sondern auch landesweit als Standort der
Telenotarztzentrale in Greifswald dienen. Michael Sack betonte die führende Rolle des
Landkreises in der Telemedizin.

Im weiteren Verlauf sprach Michael Sack über die Entwicklung des Tourismus.
Neue Routen, wie die Westumgehung und der Ausbau der S3 in Polen, verbessern
die Erreichbarkeit der Insel Usedom und stärken die Verbindung über Stettin,
die künftig auch für Berlin an Bedeutung gewinnt. Herr Sack sieht darin eine
Chance für die Grenzregion, insbesondere für Unternehmensansiedlungen entlang
der traditionsreichen Strecke Berlin-Stettin.

Michael
Sack sprach seinen Dank für die Einladung aus und ermutigte die Gäste, weiterhin
engagiert zu bleiben, denn nur auf diesem Weg sind Veränderungen möglich.
Außerdem sieht er dem nächsten Austausch mit uns bereits erwartungsvoll
entgegen.