Chancen und Herausforderungen der Region Hannover

Steffen Krach, Regionspräsident der Region Hannover, zog ein Resümee seiner ersten Monate im Amt.

2022-06-14 Frühstück Krach

V.l.n.r.: Steffen Krach, Regionspräsident der Region Hannover; Katrin Voigt, Mitglied im Sektionsvorstand der Sektion Hannover; Dirk Abeling, Landesgeschäftsführer des Wirtschaftsrates Niedersachsen. (Bild: Wirtschaftsrat)


Die Sektion Hannover lud zum Unternehmerfrühstück in
das Central-Hotel Kaiserhof in Hannover ein. Gastredner und Dialogpartner war
Steffen Krach, Regionspräsident der Region Hannover. Er berichtete den
anwesenden Mitgliedern und Gästen des Wirtschaftsrates Niedersachsen über seine
ersten sieben Monate im Amt sowie die Chancen und Herausforderungen für die
Region Hannover.

Der Austausch mit Unternehmern und Experten sei Ihm
besonders wichtig, weswegen er diese Art von Veranstaltungen sehr schätzen
würde. Seine bisherige Amtszeit sei besonders durch die Themen Corona-Impfung
und die Unterbringung der ukrainischen Geflüchteten geprägt gewesen. Erstmalig
werde in diesem Jahr mit einer „Sommerwelle“ bei den Corona-Infektion
gerechnet, so Krach. Dies werde die Krankenhäuser zwar nicht überlasten,
allerdings werden gerade Unternehmer die Welle durch Personalausfälle spüren.

Große Chancen für die Region Hannover sieht Stefan
Krach in der Krankenversorgung sowie in dem Klimaschutz. Aufgrund der
weitläufigen Fläche Hannovers, sieht
Krach gerade hier viel Potenzial für starke Verbesserungen. Die Krankenversorgung
sei ein ähnliches „Chancenfeld“. Um dies zu ermöglichen, gebe es die „Medizinstrategie
2030“. „Genehmigungsverfahren müssen in vielen Bereichen deutlich beschleunigt
werden“, mahnt Krach.

Ausgiebig diskutiert wurde das Imageproblem der
Stadt und Region Hannover. „Um Unternehmen und Fachkräfte in die Region zu
bringen, ist ein gutes Image nicht außer Acht zu lassen“, betonte Krach. In einer lebendigen Diskussion besprach man sich über
die Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern der Kommunen, das 9-Euro-Ticket und
den Fachkräftemangel. Die Zusammenarbeit mit den Kommunen und den
jeweiligen Bürgermeistern klappe gut, so Krach. Allerdings sei die Regionsumlage
ein stets strittiges Thema. Die Kommunen seien generell finanziell zu schlecht
ausgestattet. Der Regionspräsident zeigte sich erfreut über die
positive Aufnahme des 9-Euro-Tickets. „Ein klares Signal, dass die Menschen
bezahlbare Mobilität wollen“, so der Regionspräsident.