„Im gestreckten Galopp“ – Sektion Hannover zu Besuch bei der Reiterstaffel der Polizei Hannover

Am 19. August 2026 war die Sektion Hannover zu Besuch bei
der Reiterstaffel der Polizei Hannover.
Die Geschichte der Reiterstaffel
geht 200 Jahre zurück, so dass man heute auf eine lange Tradition zurückblicken
kann. Rund 40 Reiterinnen und Reiter gehören aktuell zu der Staffel, die ein
wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit ist.
30 Pferden stehen momentan im
Dienst und unterstützen unter anderem bei Fußballspielen, Demonstrationen und
im täglichen Streifendienst. Besonders in Problembezirken oder an Orten, die
für Einsatzfahrzeuge nur schwer zugänglich sind, sind sie eine wertvolle
Unterstützung.
Polizeihauptkommissar Martin
Koopmann gab spannende Einblicke in die Arbeit mit den Pferden und führte
eindrucksvoll vor, wie ruhig und sicher die Tiere selbst bei lauten Geräuschen
und ungewohnten Gegenständen reagieren.
Bei der Auswahl der Pferde setzt
die Reiterstaffel heute vor allem auf Kaltblüter und schwere Warmblüter. Sie
gelten als besonders ruhig, nervenstark und bleiben auch bei viel Lärm
zuverlässig stehen.
Ein besonderes Thema sind immer
wieder Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern – beispielsweise, wenn Pferde
bei hohen Temperaturen im Einsatz sind. Dabei steht das Wohl der Tiere
selbstverständlich im Mittelpunkt. Auch die Frage nach den Pferdeäpfeln kommt
häufig auf: Dienstpferde sind von der Pflicht zur Beseitigung befreit.
Nach ihrer Dienstzeit können
ehemalige Polizeipferde an erfahrene Interessenten abgegeben werden. Diese
durchlaufen zuvor ein Bewerbungsverfahren, denn gerade ältere oder
gesundheitlich eingeschränkte Pferde benötigen weiterhin eine fachkundige
Betreuung.
Die Mitglieder der Sektion
Hannover bedanken sich für die sehr interessanten Einblicke, die spannenden
Vorführungen und die Möglichkeit, die Tiere einmal aus nächster Nähe
kennenzulernen!