Fast ein Jahr im Amt: Oberbürgermeisterin Dr. Christiana Bauer im Austausch mit dem Wirtschaftsrat Bielefeld

Auf Einladung der Sektion Bielefeld des Wirtschaftsrates unter Leitung von Sektionssprecher Johann Christoph Harras-Wolff war die Oberbürgermeisterin der Stadt Bielefeld, Dr. Christiana Bauer, zu Gast beim Wirtschaftsrat. In den Räumlichkeiten der HLB Dr. Stückmann und Partner mbB, vertreten durch Dietmar Engel, zog sie unter dem Titel „Fast 1 Jahr Oberbürgermeisterin – ein Fazit“ eine erste Bilanz ihrer Amtszeit und diskutierte mit den Mitgliedern über die zukünftige Entwicklung Bielefelds.
Dr. Bauer machte deutlich, dass sie ihre Amtszeit aktiv gestalten wolle. Gerade aus der Bielefelder Wirtschaft habe sie seit ihrer Wahl zahlreiche Ideen und konkrete Lösungsvorschläge erhalten – ein Austausch, der auch an diesem Abend intensiv fortgesetzt wurde. Im Mittelpunkt standen zentrale Herausforderungen der Stadt in den Bereichen Wirtschaft, Soziales, Kultur, Gesundheit und Bildung.
Mit Blick auf den Wirtschaftsstandort verwies die Oberbürgermeisterin auf die Stärke Bielefelds mit international erfolgreichen Unternehmen und einem leistungsfähigen Mittelstand. Entscheidend seien aus ihrer Sicht weniger Bürokratie sowie attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmen und Fachkräfte. Dazu gehörten auch ausreichender Wohnraum und ein attraktives Umfeld.
Einen weiteren Schwerpunkt legte Dr. Bauer auf die Förderung von Gründungen und jungen Unternehmen. Mit der Bielefelder Start-up-Struktur und dem "Bielefelder Shortcut", innerhalb von 24 Stunden eine Firma zu gründen, wolle die Stadt neue unternehmerische Dynamik fördern. Start-ups seien dabei ein wichtiger Bestandteil des Mittelstands von morgen.
Neben der angespannten Haushaltslage standen unter anderem Schule und Bildung, der Austausch mit der Wirtschaft sowie die Weiterentwicklung des Wohnungsbaus auf der Agenda. Nach ihrem ersten Jahr im Amt sieht Dr. Bauer weiterhin viel Handlungsbedarf, zugleich aber auch die Chance, Veränderungen konkret umzusetzen und Bielefeld langfristig zukunftsfähig für die nächste Generation aufzustellen.