Gute Zukunft für Düsseldorf – wirtschafts- und gesellschaftspolitische Herausforderungen bis 2030!

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller vor Wirtschaftsrat

„Ich möchte ein
Düsseldorf, das Zukunft hat!“, mit diesen Worten begrüßt Dr. Stephan Keller die
über einhundert Mitglieder des Wirtschaftsrates, die sich im Industrie-Club zu
einem Gedankenaustausch zusammengefunden hatten. Der amtierende OB stellte
seine durchaus seine ambitionierten exklusiv dem Wirtschaftsrat vor und zwar noch
vor der offiziellen Verkündung des Wahlprogramms der CDU am Samstag, Für ihn
sei es wichtig, dass sich nicht nur das Stadtbild verschönere, sondern er wolle
auch eine zukunftsfähige Weiterentwicklung. Als Beispiel führte Keller die „Kö“
an, die durch den Ausbau von Radwegen und mehr Flächen für Gastronomie durch
eine bessere ÖPNV-Anbindung und neue Grünflächengestaltung attraktiver werden
soll.

Grundvoraussetzung
sei, so der OB weiter, eine funktionierende, d.h. wachsende Wirtschaft möglich.
Dank seines vielfältigen Branchenmixes habe Düsseldorf den Krisen der letzten
Jahre erfolgreich begegnen können. – Aber, so mahnte Keller, sei die Stadt nicht
vor sinkenden Einnahmen gefeigt. Eine Erhöhung der Gewerbesteuer käme nicht in
Frage. Vielmehr müsse man vorhandene Einsparpotentiale innerhalb der Verwaltung
Kosten senken. Hier sah er viel Potential durch den Einsatz von Digitalisierung
und KI, auch bei der Verkehrssteuerung.

Als Beispiel
führte das Stadtoberhaupt hier die Entlastung für die Gastronomie an. Beim
Antrag für mehr Außengastronomieflächen werde das Verfahren umgedreht. Reagiert
die Behörde nicht innerhalb von 3 Wochen nach Antragstellung, so gelte die
Anfrage als genehmigt und dies für gleich bis zu 3 Jahren. Der Abbau von
Bürokratie und Bereitstellung weiterer Gewerbeflächen, soll Düsseldorf auch für
neue Unternehmen an Attraktivität gewinnen. „Wir wollen eine Stadt mit urbaner
Datenplattform schaffen, daraus Baumaßnahmen auslegen und durch KI
vielversprechende Lösungen finden“, so Keller.

„Düsseldorf
verbindet, Mobilität für alle schaffen, generationsübergreifend, denn das macht
eine lebendige Stadt aus. Wir nehmen alle Menschen mit“, betonte Dr. Keller.
Junge Leute, junge Familien und ein selbstbestimmtes Leben für Menschen mit
mehr Lebensjahren, dass sei eines seiner Ziele. Hierbei führt der OB „Housing
First“ an, Obdachlose aus der Spirale der Hoffnungslosigkeit ziehen. Durch die
Bereitstellung von Wohnungen durch Privatanbieter, deren Mietzahlung durch die
Stadt garantiert wird, auch diese Menschen bei der Eingliederung in die
Gesellschaft zu unterstützen. Mehr Grünflächen, sogenannte Stadtoasen,
schaffen, dienen nicht nur dem Klima in der Stadt, sondern gestalten damit ein
attraktiveres Stadtbild mit vielen urbanen Miniwäldern.

Gerade in der
heutigen Zeit mit all den Gewaltmeldungen, wird Düsseldorf durch den Einsatz
von mehr Sicherheitskräften in kritischen Bereichen, seine Sicherheit und damit
die Lebensqualität für die Bürger verstärken. Auch hier sei der Einsatz von KI
unterstützend angedacht.

Der Sprecher
der Sektion Düsseldorf und Mitglied des Landesvorstandes, Lars Fiele, freute
sich, dass der Oberbürgermeister dem Publikum des Wirtschaftsrates als einer
der ersten über die so breit gefächerten Informationen informierte und betonte,
dass Düsseldorf auch für die Wirtschaft und junge Arbeitnehmer noch mehr an
Bedeutung gewinnen würde.