Industriepolitischer Forderungskatalog 2026

Im Rahmen unserer Sitzung der Landesfachkommission Industrieller
Mittelstand NRW haben wir unser neues industriepolitisches Forderungspapier
an Dr. Stefan Berger MdEP übergeben.
Der industrielle Mittelstand in Nordrhein-Westfalen steht
angesichts hoher Energiepreise, wachsender regulatorischer Belastungen,
unsicherer Rahmenbedingungen und rückläufiger Industrieproduktion erheblich
unter Druck. „Unser Papier zeigt auf, welche politischen Weichenstellungen
notwendig sind, um Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und industrielle
Wertschöpfung dauerhaft zu sichern“, so Dirk Howe, Vorsitzender der
Landesfachkommission.
Die zehn zentralen Forderungsbereiche sind:
- Energieangebot
und Versorgungssicherheit konsequent stärken
- Strommarktdesign
neu ausrichten: Mehr Angebot statt Subventionen
- Netzreserve
und Kapazitätsmanagement kurzfristig nutzen
- Flexibilität
und Speicher praxistauglich integrieren
- Regionale
Nutzung von Stromüberschüssen ermöglichen
- Erneuerbare
Energien systemdienlich weiterentwickeln
- Ausgewogene
Technologiemischung und wettbewerbsfähige Klimapolitik sicherstellen
- CO₂-Bepreisung
wettbewerbsfähig ausgestalten
- Bürokratie
konsequent abbauen
- Energie-
und Infrastrukturausbau investierbar machen
Unser Ziel ist klar: Der industrielle Mittelstand braucht
verlässliche Rahmenbedingungen, bezahlbare Energie und eine Politik, die
industrielle Wertschöpfung in Nordrhein-Westfalen ermöglicht und stärkt.