Industriepolitischer Forderungskatalog 2026

Neue Positionierung der Landesfachkommission Industrieller Mittelstand NRW

Der industrielle Mittelstand in Nordrhein-Westfalen steht
angesichts hoher Energiepreise, wachsender regulatorischer Belastungen,
unsicherer Rahmenbedingungen und rückläufiger Industrieproduktion erheblich
unter Druck. „Unser Papier zeigt auf, welche politischen Weichenstellungen
notwendig sind, um Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und industrielle
Wertschöpfung dauerhaft zu sichern“, so Dirk Howe, Vorsitzender der
Landesfachkommission.

Die zehn zentralen Forderungsbereiche sind:

  • Energieangebot
    und Versorgungssicherheit konsequent stärken
  • Strommarktdesign
    neu ausrichten: Mehr Angebot statt Subventionen
  • Netzreserve
    und Kapazitätsmanagement kurzfristig nutzen
  • Flexibilität
    und Speicher praxistauglich integrieren
  • Regionale
    Nutzung von Stromüberschüssen ermöglichen
  • Erneuerbare
    Energien systemdienlich weiterentwickeln
  • Ausgewogene
    Technologiemischung und wettbewerbsfähige Klimapolitik sicherstellen
  • CO₂-Bepreisung
    wettbewerbsfähig ausgestalten
  • Bürokratie
    konsequent abbauen
  • Energie-
    und Infrastrukturausbau investierbar machen
     

Unser Ziel ist klar: Der industrielle Mittelstand braucht
verlässliche Rahmenbedingungen, bezahlbare Energie und eine Politik, die
industrielle Wertschöpfung in Nordrhein-Westfalen ermöglicht und stärkt.
 

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