Bericht
Mit technologischem Fortschritt Wohlstand sichern – Thomas Jarzombek spricht beim Wirtschaftsrat über Deutschland als Innovationsstandort

Thomas Jarzombek MdB
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:8.0pt;text-align:justify;line-height:
107%">Lars Fiele, geschäftsführender Gesellschafter der Stremmer Sand + Kies GmbH und Sprecher der Sektion Düsseldorf sowie Mitglied des Landesvorstands des Wirtschaftsrats Nordrhein-Westfalen, empfing Thomas Jarzombek MdB als Gast und Referenten im Rahmen einer Vortragsveranstaltung in den Räumlichkeiten des Industrie-Clubs Düsseldorf.
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:8.0pt;text-align:justify;line-height:
107%">Thomas Jarzombek MdB, Vorsitzender
der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der CDU/CSU Fraktion im Deutschen
Bundestag, eröffnete seinen
Vortrag mit einer Analyse der aktuellen Situation auf dem Energiemarkt. Für
Unternehmer stellten die horrenden Gaspreise eine existenzielle Bedrohung dar. „Ohne
Atomenergie wird es in Deutschland ein Mittelstandssterben geben“, so Jarzombek.
Es fehle ganz klar der Anteil der Atomkraftwerke an der Stromproduktion, sodass
derzeit mehr Gasenergie verstromt werden muss. <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:8.0pt;text-align:justify;line-height:
107%">Außerdem sprach der Abgeordnete mit den Mitgliedern
der Sektion Düsseldorf über Strategien und Ansätze, um die Start-Up Szene in
Deutschland und in Nordrhein-Westfalen im Speziellen zu fördern und
international wettbewerbsfähig zu erhalten. Deutschland habe ein
Innovationsproblem: „Der Großteil der Innovation spielt sich in den USA ab. In
Deutschland wird vieles als Zukunftsmusik abgestempelt“, erläuterte Jarzombek. Die
deutsche Investorenmentalität und Fehlerkultur müsse sich ändern. Der Politiker
verwies auf den Stellenwert von breit diversifiziertem privatem Kapital, um die
Start-Up Szene nachhaltig zu fördern und junge Unternehmen dazu zu befähigen,
marktgängige Lösungen zu entwickeln. Als Ankerkunde müsse der Staat Aufträge an
Start-Ups verteilen und die Exzellenzinitiative an deutschen Universitäten
weiterhin fördern.<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:8.0pt;text-align:justify;line-height:
107%">„Unsere Universitäten betreiben großartige
Grundlagenforschung“, lobte Jarzombek, „Sie muss nur noch wachgeküsst werden. Wir
sind eine Ingenieursnation und müssen in neue Technologien investieren.“
Nordrhein-Westfalen müsse dabei risikobereiter werden. „Wenn wir diese Firmen
nicht groß machen, können wir ihnen nicht die Möglichkeit geben, die
grundlegenden Herausforderungen unserer Gesellschaft mithilfe von Innovationen
zu lösen“, appellierte der Referent. Zentrale Themen der anschließenden
Diskussion mit den Teilnehmern waren die Gasumlage und das Vorgehen bei einer
sich verschlimmernden Gasknappheit.<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:8.0pt;text-align:justify;line-height:
107%">Lars Fiele bedankte sich im Namen des
Wirtschaftsrats herzlich bei Thomas Jarzombek und betonte, wie wichtig der
Austausch zwischen Politik und Industrie für die Sicherung unserer
wirtschaftlichen Stärke und unseres Wohlstands sei.