Perspektiven für Wuppertal: Hintergrundgespräch mit Oberbürgermeisterin Miriam Scherff

Scherff begann ihre Ansprache mit
den Worten, dass Wuppertal im Aufbruch sei, aber vor vielfältigen
Herausforderungen wie Inflation, Energiekosten und Fachkräftemangel stehe. Die
Stadt verfüge aber gleichzeitig über starke Rahmenbedingungen, einen starken
Mittelstand, ein starkes Handwerk und starke Forschungseinrichtungen.
Eine schlanke Stadtverwaltung,
aktive Unternehmensgewinnung und Start-up-Förderung ein, stehen bei der
Oberbürgermeisterin ganz oben auf der Tagesordnung. Die Schaffung von
Wettbewerbsvorteilen für die Stadt seien unabdingbar. Aber auch die
Bildungspolitik muss fokussiert betrachtet werden, denn sie sei, so Scherff,
der Motor für die Wirtschaft von morgen. Bessere Betreuungsangebote sehe sie
als eine Komponente, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Um Wuppertal zu
einem attraktiven Standort für Arbeitskräfte zu machen, setzt sie sich außerdem
für die Gestaltung der Innenstadt und die Gründung einer
Stadtentwicklungsgesellschaft bis zum 1. Januar 2027 ein.
Darüber hinaus wurde rege über
die zukünftigen Bauprojekte in Wuppertal sowie über den Fortschritt der geplanten
Bundesgartenschau 2031 diskutiert. Thorsten Göbel, Sektionssprecher des
Wirtschaftsrates dankte allen Beteiligten für die aktive und offene Teilnahme.
