Wirtschaftsrat Aachen bei der Otto Junker GmbH

Über die aktuelle Lage der
Wirtschaft informierten sich die Mitglieder des Aachener Wirtschaftsrates im
Rahmen einer Betriebsbesichtigung bei der Otto Junker GmbH in
Simmerath-Lammersdorf. Der Nachmittag in der Voreifel war geprägt von einem
informativen und eindrucksvollen Programm.
Zunächst führte CEO Erik Micek
die Gäste durch die mehr als hundertjährige Geschichte des Unternehmens und
gewährte einen tiefen Einblick in die Tätigkeitsbereiche der international
agierenden Otto Junker Gruppe. Anschließend begleitete CFO Sabine Höfer die
Delegation durch das weitläufige Firmengelände. Fachleute des Unternehmens
präsentierten und erklärten die Bereiche Gießerei, mechanische Bearbeitung und
Anlagen-/Ofenbau vor Ort und in den Werkshallen.
Dort wurde deutlich, dass sich
die Otto Junker Gruppe in den vergangenen Jahren signifikant weiterentwickelt
hat. Neben den traditionellen Aktivitäten Anlagen-, Ofenbau und Guss hat das
Unternehmen erhebliche Investitionen in die Erweiterung seines Produktportfolios
vorgenommen. Zu den präsentierten Bereichen gehörte beispielsweise die
hochpräzise mechanische Bearbeitung von Aluminiumblöcken, die als Basisbauteile
für Anlagen der Mikrochipproduktion dienen. Besonders spannend waren auch
Komponenten zur thermischen Stromspeicherung und Anlagen für das
Batterierecycling. Beide Bereiche sind aus internen FuE-Aktivitäten
hervorgegangen und werden von der Tochtergesellschaft Otto Junker Solutions
angeboten.
In der abschließenden Diskussion
betonte Sektionssprecher Rainer Kiechl, früherer Geschäftsführer der Otto
Junker GmbH, die außerordentliche Bedeutung industrieller Wertschöpfung für den
Wohlstand in der Region Aachen und beobachtet zu verzeichnende Rückgänge mit
Sorge. Der Wirtschaftsrat unterstütze daher hochmotivierte Unternehmen wie Otto
Junker, die im äußerst anspruchsvollen weltweiten Wettbewerb stehen und mit der
Ausrichtung auf Wachstum und wirtschaftlichen Erfolg auch Arbeitsplätze in der
Region sichern. Der Wirtschaftsrat dankte für die herzliche Gastfreundschaft
und die beeindruckende Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Foto: Wirtschaftsrat Nordrhein-Westfalen