17. Mitteldeutsche Digitalisierungskonferenz

Digitale Zukunft der Region aktiv gestalten!

<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;mso-layout-grid-align:auto;
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mso-vertical-align-alt:auto">Rund 200
Fachgäste aus Verwaltung, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft kamen zur 17.
Mitteldeutschen Digitalisierungskonferenz an der Otto-von-Guericke-Universität
Magdeburg zusammen. Unter dem Titel „Digital by Design – Verwaltung strategisch
transformieren“ ging es um eine Bestandsaufnahme und um die nächsten Schritte
der digitalen Transformation in Mitteldeutschland.<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;mso-layout-grid-align:auto;
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mso-vertical-align-alt:auto">Die
Konferenz wurde vom Cluster IT-Mitteldeutschland e.V. gemeinsam mit den
Landesverbänden Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen des Wirtschaftsrates und
den jeweiligen Landesfachkommissionen für Digitales sowie der
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ausgerichtet.<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;mso-layout-grid-align:auto;
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mso-vertical-align-alt:auto">2026-03-11_Digi-Konf_Foto2.jpg
(Foto: Wirtschaftsrat)<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;mso-layout-grid-align:auto;
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mso-vertical-align-alt:auto">Sirko
Scheffler, Vorsitzender des Wirtschaftsrates Sachsen-Anhalt begrüßte rund 200
Gäste und unterstrich die Bedeutung des Austauschs. Zugleich stellte er die
Wichtigkeit der Digitalisierungskonferenz mit zahlreichen spannenden und
hochkarätigen Referenten heraus.<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;mso-layout-grid-align:auto;
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mso-vertical-align-alt:auto">Aus
politischer Perspektive unterstrich Bernd Schlömer, Staatssekretär im
Ministerium für Infrastruktur und Digitales sowie CIO des Landes
Sachsen-Anhalt, die Fortschritte der vergangenen Jahre. Die aktuelle
Legislaturperiode stehe für einen deutlichen Aufbruch in der Digitalisierung.
Insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen sei neu strukturiert
worden, sodass beide Ebenen heute enger als je zuvor zusammenarbeiten.
Gleichzeitig habe Sachsen-Anhalt beim Ausbau der digitalen Infrastruktur erhebliche
Fortschritte erzielt und gehöre mit einer Glasfaserquote von über 45 Prozent
bundesweit zur Spitzengruppe der Flächenländer.<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;mso-layout-grid-align:auto;
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mso-vertical-align-alt:auto">2026-03-11_Digi-Konf_Foto3.jpg
Bernd
Schlömer, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales sowie
CIO des Landes Sachsen-Anhalt, bei seinem Impulsvortrag (Foto: Wirtschaftsrat)
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mso-vertical-align-alt:auto">Dr. Daniela
Dylakiewicz, Amtschefin der Sächsischen Staatskanzlei und CIO des Freistaates
Sachsen, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und
Kommunen. Digitale Lösungen könnten nur dann erfolgreich umgesetzt werden, wenn
sie gemeinsam entwickelt werden. Der Ansatz „Digital by Design“ bedeute dabei,
Verwaltungsprozesse von Anfang an digital zu denken und entsprechend zu
gestalten.

2026-03-11_Digi-Konf_Foto4.jpg

rechts: Thomas
Patzelt, Geschäftsführer der TSA Public Service GmbH (Foto: Wirtschaftsrat)

Auch Milen
Starke, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Digitales und
Infrastruktur, hob hervor, dass Digitalisierung längst die Grundlage einer
zukunftsfähigen und sicheren Verwaltung sei. Veranstaltungen, wie die
Mitteldeutsche Digitalisierungskonferenz zeigten, wie wichtig der Austausch
zwischen Politik, Verwaltung und IT-Wirtschaft für die Entwicklung neuer
Lösungsansätze sei.

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v.l.n.r.: Steffi Brauer, Projektleiterin der Teleport GmbH; Andy Schmidt, Landesgeschäftsführer des Wirtschaftsrates in Sachsen-Anhalt; Maria Christina Rost, Landesbeauftragte für den Datenschutz Sachsen-Anhalt (Foto: Wirtschaftsrat)

Vertreter
der Wirtschaft betonten insbesondere die Rolle neuer Technologien und die
Bedeutung digitaler Souveränität. Jens Heinrich, Vorstandsvorsitzender des
Cluster IT Mitteldeutschland e.V., verwies darauf, dass technologische
Entwicklungen, wie die der Künstlichen Intelligenz, die digitale Transformation
weiter beschleunigen und neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Gleichzeitig
erfordere dies ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit und Lernbereitschaft in
Unternehmen und Verwaltung.

Marco
Langhof, Geschäftsführer der Teleport GmbH und Vorstandsmitglied des Cluster IT
Mitteldeutschland e.V., machte deutlich, dass digitale Souveränität nur dann
entstehen könne, wenn Nutzerinnen und Nutzer sowie IT-Fachkräfte aktiv in
Entscheidungen über digitale Lösungen eingebunden werden. Ziel müsse es sein,
Abhängigkeiten zu reduzieren und gleichzeitig wirtschaftlich tragfähige
Alternativen zu entwickeln.

Dr. Danny
Hucke, AI Lead bei IT Sonix Custom Development GmbH, bezeichnete die
Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz als eine der bedeutendsten
technologischen Entwicklungen unserer Zeit. Gerade für eine innovationsstarke
Region, wie Mitteldeutschland, mit einer vielfältigen Forschungslandschaft und
einem starken industriellen Mittelstand eröffne dies große Chancen –
vorausgesetzt, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gestalten diese Entwicklung
gemeinsam.

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mso-vertical-align-alt:auto">Tor
Lund-Larsen, CEO der Cyberus Technology GmbH, hob schließlich die Rolle von
Open-Source-Technologien hervor. Wenn staatliche Einrichtungen von Technologien
abhängig seien, die sie nicht kontrollieren könnten, sei dies auch eine
demokratische Herausforderung. Offene Technologien könnten helfen,
Entscheidungsfreiheit zu stärken, Ressourcen effizienter einzusetzen und
langfristig mehr digitale Resilienz zu erreichen.<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;mso-layout-grid-align:auto;
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mso-vertical-align-alt:auto">2026-03-11_Digi-Konf_Foto6.jpg
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;mso-layout-grid-align:auto;
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mso-vertical-align-alt:auto">Sirko Scheffler, Landesvorsitzender des Wirtschaftsrates in Sachsen-Anhalt, bedankt sich bei Grußwortgeberin
Sandra Yvonne Stieger, 1. Beigeordnete Wirtschaft, Tourismus und regionale
Zusammenarbeit der Landeshauptstadt Magdeburg (Foto: Wirtschaftsrat)
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mso-vertical-align-alt:auto">Die
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bot für die Konferenz einen geeigneten
Rahmen, um den Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu
vertiefen. Als Forschungs- und Ausbildungsstandort für digitale Technologien
leiste die Universität einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Fachkräfte
und Innovationen, die für die digitale Transformation von Verwaltung und
Gesellschaft notwendig sind. Sirko Scheffler betonte im Nachgang der
Veranstaltung die Bedeutung des kontinuierlichen Austauschs:<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;mso-layout-grid-align:auto;
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mso-vertical-align-alt:auto">„Die
digitale Transformation der Verwaltung ist kein einmaliges Projekt, sondern ein
langfristiger und komplexer Veränderungsprozess. Gerade deshalb braucht es
Plattformen wie die Mitteldeutsche Digitalisierungskonferenz. Sie ermöglicht
strategischen Austausch, fördert die länderübergreifende Zusammenarbeit in
Mitteldeutschland und schafft Raum für gemeinsame Lösungen, damit unsere
Verwaltung auch künftig leistungsfähig bleibt.“<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;mso-layout-grid-align:auto;
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<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;mso-layout-grid-align:auto;
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mso-vertical-align-alt:auto">Die
Mitteldeutsche Digitalisierungskonferenz hat damit erneut gezeigt, wie wichtig
der Dialog zwischen den verschiedenen Akteuren ist, um die digitale Zukunft der
Region aktiv zu gestalten.