Unternehmensbesichtigung bei richter & heß
Wir
waren diesmal zu Gast beim Chemnitzer Verpackungsspezialisten Richter &
Heß. Geschäftsführer Hans Ulrich Richter hat uns einen kompakten Überblick über
die Entwicklung des Unternehmens gegeben. Dabei hat er aufgezeigt, wie es
gelungen ist, durch innovative Lösungen und die aktive Auseinandersetzung mit
ökologischen Herausforderungen, überzeugende Antworten für den Binnenmarkt
sowie den wachsenden Exportmarkt zu finden.

Eingangsfigur des Unternehmens, „Athene“ mit Materialkreislauf-Hut (Foto: Wirtschaftsrat)
Gegründet
im Jahr 1990 konnte das Unternehmen seine Produktionskapazitäten kontinuierlich
ausbauen. Auch aktuell laufen die Geschäfte – trotz der allgemein schwierigen
Wirtschaftslage - noch sehr erfolgreich. Ausgangsmaterial für die Verpackungen
ist Wellpappe – in einem kontinuierlichen Kreislaufprozess werden einige
Produkte, wie Verpackungen, Biotools und Biowände hergestellt. Polsterkissen,
Fasermatten und geformte Faserteile werden aus dem eigenen „Abfall“ produziert,
sodass am Ende kaum Rückstände aus dem Produktionsprozess übrig bleiben.

v.l.n.r.: Elisa
Heinrich, Sprecherin der Sektion Chemnitz im Wirtschaftsrat Sachsen; Johannes Graf, Geschäftsführer der richter & heß Verpackungs-Service GmbH; Hans Ulrich Richter, Geschäftsführer der richter & heß Verpackungs-Service GmbH (Foto: Wirtschaftsrat)
Standorte
des Unternehmens finden sich in Chemnitz (Hauptstandort), Meerane, Elterlein,
Hartmannsdorf, Bitterfeld und Schlottwitz. Die beiden Geschäftsführer Hans
Ulrich Richter (Gründer) und Johannes Graf haben aber auch verdeutlicht, welche
Zukunftsprojekte das Verpackungsunternehmen verfolgt. Diese reichen von
Energiebereitstellung (in Kooperation mit eins energie) über Digitalisierung
(in Kooperation mit der Westsächsischen Hochschule Zwickau) bis hin zur
Automatisierung/Robotik (in Kooperation mit dem ICM). Allein am Standort in
Chemnitz beschäftigt das Unternehmen 100 Mitarbeiter und generiert einen Umsatz
von ca. 28 Mio. Euro.

(Foto: Wirtschaftsrat)
Nach
einem durch die beiden Geschäftsführer geführten Rundgang konnten wir das
Unternehmen, seine Produktionsprozesse sowie die Lagerhaltung näher
kennenlernen und anschließend über die allgemeine Wirtschaftslage sprechen. Entscheidend
für Innovationen sei auch der Erhalt der guten Förderlandschaft in Deutschland
und Sachsen – insbesondere die Programme „ZIM“ und „Inno Team“, die auch im
Unternehmen maßgeblich zu neuen Ideen beigetragen haben und weiter beitragen
sollen.

Bei der Führung durch das Unternehmen (Foto: Wirtschaftsrat)
Wir
bedanken uns herzlich bei Hans Ulrich Richter und Johannes Graf für die interessanten
Einblicke in ihr Unternehmen. Gern kommen wir einmal wieder!