Heiße Phase der Koalitionsverhandlungen: Wirtschaftsrat meldet sich in der SZ zu Wort

Süddeutsche Zeitung

Die Süddeutsche Zeitung hat sich zum Wochenende
ausführlich mit der Stimmung an der CDU-Basis sowie in der Wirtschaft
beschäftigt. Auch wir haben uns hierin zu Wort gemeldet. So heißt es im Text:

Im Wirtschaftsrat der CDU regt sich ebenfalls Unmut. Der ist
zwar trotz seines Namens keine Parteivereinigung, aber ein CDU-naher
unternehmerischer Berufsverband. Bei den Mitgliedern überwiege ein erhebliches
Unbehagen, sagt Generalsekretär Wolfgang Steiger. „Da wurden seitens CDU
schnell viele Konzessionen gemacht, die kaum mit der zuvor vertretenen Linie
kompatibel scheinen.“ Vor allem die 500 Milliarden Sondervermögen für die
Infrastruktur sähen sie mit größter Sorge. „Wenn wir nicht aufpassen, werden die
Milliarden verkonsumiert und verkommen zum Strohfeuer.“ Wichtig seien
Strukturreformen, etwa eine „Entpolitisierung der Planungsverfahren“, um
immer neue Einsprüche zu vermeiden.

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