Wirtschaftsrat fordert Senkung der Sozialabgaben

BILD, Berliner Morgenpost, Hamburger Abendblatt u.a.

Zum Beschluss, die Beitragsbemessungsgrenze für
Sozialabgaben zu erhöhen, hat der Wirtschaftsrat Medien mitgeteilt:

„Die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze bedeutet eine
massive Zusatzbelastung für die Beitragszahler – für Unternehmen ebenso wie für
die Leistungsträger unter den Arbeitnehmern. Und das in einer Zeit, in der
angesichts von Wirtschaftskrise und steigender Arbeitslosigkeit eigentlich
gerade Entlastungen das Gebot der Stunde sind. Der zusätzliche finanzielle
Spielraum durch eine höhere Beitragsbemessungsgrenze muss dann im Gegenzug von
Zurückhaltung bei den Beitragssätzen begleitet sein. Am besten sind spürbare
Beitragssatzsenkungen, die auch durch Leistungseinschränkungen in den
Sozialversicherungen ermöglicht werden. Das umfasst den Verzicht auf
Rentengeschenke, die Anhebung des Renteneintrittsalters auch über den 67.
Geburtstag hinaus, die Begrenzung der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I auf
durchgängig 12 Monate, den Rückbau der sozialen Pflegeversicherung auf das
ursprüngliche Konzept einer Teilkaskoversicherung sowie die Ausgliederung
privat absicherbarer Gesundheitsrisiken aus dem Leistungskatalog der
gesetzlichen Krankenversicherung.“

Daraus zitieren die BILD Zeitung und die Zeitungen der Funke
Mediengruppe
.

Den Artikel der BILD finden Sie hier.

Den Artikel in der Berliner Morgenpost können Sie hier lesen.