Wirtschaftsrat gegen staatliche Regulierung bei „Frühstart Rente“

Neue Zürcher Zeitung (NZZ), Focus Online

Im Koalitionsvertrag wurde vereinbart, eine
„Frühstart-Rente“ einzuführen. Für jedes Kind, das eine Bildungseinrichtung in
Deutschland besucht, sollen ab 2026 demnach vom sechsten bis zum achtzehnten
Lebensjahr monatlich zehn Euro in ein „individuelles, kapitalgedecktes und
privatwirtschaftlich organisiertes Altersvorsorgedepot“ eingezahlt werden. Das
von Lars Klingbeil (SPD) geführte Bundesfinanzministerium erwägt nun aber
offenbar, die Auswahl der Fonds und Wertpapiere, in die das angesparte Kapital
investiert werden kann, von staatlicher Seite einzuschränken.

Vor entsprechenden Überlegungen haben wir in der
„Neuen Zürcher Zeitung“ (NZZ) und Focus Online deutlich gewarnt. Die Zeitung schreibt:

Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates
der CDU, sieht die Stärkung der kapitalgedeckten Altersvorsorge grundsätzlich
als richtigen Weg. „Ein Vorsorgefonds, der direkt oder indirekt staatlicher
Kontrolle unterliegt, wäre jedoch der gänzlich falsche Weg“, sagt er warnend.
Ein solches Vorgehen würde seiner Ansicht nach zu Marktverzerrungen bei den
Altersvorsorgeprodukten führen und berge das Risiko, „dass der Staat massiven
politischen Einfluss auf die Unternehmen gewinnt, in die investiert wird“.

Den vollständigen Artikel der NZZ können Sie hierlesen.