Wirtschaftsrat warnt vor Verschärfung der Erbschaftsteuer
Der Wirtschaftsrat fordert im Handelsblatt, die
Gedankenspiele zu einer Verschärfung der Erbschaftsteuer einzustellen. In einem
zweiseitigen Strategiepapier, aus dem die Zeitung zitiert, warnen wir davor,
die Politik dürfe „keinesfalls auch noch mit einer verschärften Erbschaftsteuer
die Abrissbirne gegen unsere Familienunternehmen schwenken". Die
Steuersätze seien schon heute im internationalen Vergleich hoch. Das gelte für
Unternehmer, die der Einkommensteuer unterliegen ebenso wie für Kapitalgesellschaften,
heißt es in dem Papier. Die Wirtschaft sei bereits heute massiv belastet, die
Industrie seit 2018 angesichts der „rekordhohen Energiekosten" um 15
Prozent eingebrochen. „Noch intakt" sei hingegen die „Erfolgsgeschichte de
Familienunternehmen". Das könnte sich durch Steuererhöhungen aber schnell
ändern, lautet die Botschaft.
Immer mal wieder werden im Kontext der
Erbschaftsteuer-Diskussion auch Stimmen zu einer sogenannten „Flat Tax“
laut. Der Generalsekretär des Wirtschaftsrates, Wolfgang Steiger, lehnt diese
Überlegungen ebenfalls ab. „Auch eine Flat Tax wäre der falsche Weg",
zitiert ihn das Handelsblatt. In der Folge würde eine konkrete Prozentzahl für
die Erbschaftsteuer im Raum stehen. „Wie beim gesetzlichen Mindestlohn würden
sich linke Parteien im Wahlkampf einen Überbietungswettbewerb um die konkrete
Höhe liefern", warnt Steiger.
Den vollständigen Artikel finden Sie in der Printausgabe des Handelsblatts vom 22.09.2025.