Wirtschaftsrat fordert echte Kostenbegrenzung bei den Stromnetzentgelten

Wolfgang Steiger: Intel-Milliarden sind ungedeckt - Scholz-Ankündigung der Übernahme von Netzentgelten in den Bundeshaushalt wenig

Der
Wirtschaftsrat der CDU fordert die Bundesregierung auf, im Strommarkt für eine
echte Kostenbegrenzung vor allem beim Netzausbau zu sorgen. „Beispielsweise
durch eine Rücknahme des Erdkabelvorrangs und durch eine Stärkung des Handels
mit einem Ausbau von Grenzkuppelstellen können echte Kostenbegrenzungen im
Strommarkt erreicht werden,“ betont Wolfgang Steiger, Generalsekretär des
Wirtschaftsrats. „Außerdem muss dringend der Ausbau der Erneuerbaren Energien
deutlich besser mit dem Netzausbau und dem Ausbau von Speichern koordiniert
werden, um weitere Kostenexplosionen zu verhindern.“ Den von Bundeskanzler
Scholz angekündigten Bundeszuschuss für die Netzentgelte sieht der
Wirtschaftsrat skeptisch. „Die Intel-Milliarden im Haushalt 2025 sind durch
entsprechende Einnahmen nicht gedeckt. Es ist nicht zu sehen, wo die Regierung
die finanziellen Mittel auftreiben will, um einen Bundeszuschuss zu den
Netzentgelten zu finanzieren,“ so Wolfgang Steiger. „An einer echten
Kostenbegrenzung durch mutige Entscheidungen führt kein Weg vorbei.“