Wirtschaftsrat: SPD-Beschluss würgt Wirtschaftsmotor noch stärker ab

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Der Wirtschaftsrat sieht im
Beschlusspapier des SPD-Parteivorstandes statt der versprochenen Ankurbelung
der Wirtschaft eher ein Rezept für den wirtschaftlichen Abbruch. Der
Wirtschaftsstandort Deutschland würde hierdurch weiter massiv an Wettbewerbsfähigkeit
verlieren. Exemplarisch zeigten Steuerpolitik, Energiepolitik und die
vorgeschlagene massive Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns, dass sich die
SPD genau in die falsche Richtung bewege.

Der Generalsekretär des
Wirtschaftsrates, Wolfgang Steiger, erklärt: „In diesen Zeiten, in denen die
Arbeitslosigkeit ohnehin ansteigt und die deutschen Unternehmen mit ihren
Kosten nicht mehr international wettbewerbsfähig sind, auch noch eine Anhebung des
gesetzlichen Mindestlohns auf 15 Euro zu verlangen, ist geradezu abenteuerlich.
So werden es noch mehr Arbeitsplätze sein, die sich nicht mehr rechnen und
deshalb gestrichen werden müssen. Mit der Beschäftigung geht dann für viele
Menschen individuell Wohlstand verloren, mit der wegbrechenden Wertschöpfung
sinkt auch der gesamtwirtschaftliche Wohlstand weiter. Statt einer Anhebung
brauchen wir die Flexibilisierung des gesetzlichen Mindestlohnes!“

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