Wirtschaftstag der Innovationen öffnet seine Türen

Astrid Hamker: „Staatliche Regulierung bremst Innovationsstandort Deutschland aus.“

Der Wirtschaftsrat
der CDU e.V. eröffnet heute den Wirtschaftstag der Innovationen 2023. „Die Forderungen
aus der Wirtschaft sind deutlich: Ein Staat der glaubt es besser zu wissen, als
innovative Unternehmen, ist der Totengräber des Fortschritts“, sagt Astrid
Hamker, Präsidentin des Wirtschaftsrates. „Wir brauchen mehr Wettbewerb der
Konzepte und Problemlösungen, statt oktroyieren oder diktieren.“

Mit Blick auf die
zunehmenden internationalen Spannungen ist dies keine rein nationale Frage
mehr. Astrid Hamker: „Technologien und Innovationen sind Teil des
Systemwettbewerbs geworden. Wir müssen daher für das Modell der Sozialen
Marktwirtschaft auf die Wirtschaft 4.0 übertragen, damit Lebensqualität in
Freiheit auch weiter das Markenzeichen unseres Wirtschaftssystems bleibt.“
Hierfür ist es auch wichtig, dass wir mit unseren Partnern enger
zusammenrücken. „Es braucht eine Europäische Union, die wieder Akteur auf dem
Weltmarkt ist, mit mehr Marktmacht eines integrierten Digitalen Binnenmarkts“,
fordert Astrid Hamker. „Wir müssen den Europäischen Binnenmarkt mehr nutzen, um
über ihn Standards und Regeln international zu setzen.“

Grundlage für
Innovation und Fortschritt wird Schulen und Universitäten geschaffen. Astrid Hamker:
„Die Politik muss der Bedeutung von Bildung für selbstständige und
urteilsfähige Persönlichkeiten mehr Aufmerksamkeit schenken.“ In einer Welt die
stets im Wandel ist, ist Lernkompetenz und eine ausgebildete Anpassungsfähigkeit
wichtiger, als reine Wissensvermittlung. „Der Staat muss seine Bürger für die
Welt 4.0 oder gar 5.0 befähigen“, sagt Astrid Hamker.

Rohstoff der
Innovation sind heute Daten. Astrid Hamker: „Wir brauchen einen effizienten,
smarten und schnellen Umgang mit Daten - vordringlich wie vielleicht nie zuvor.
Allzu kleinteiligen Regelungen und einem Datenschutz, der Innovation verhindert
ohne effektiv die Privatsphäre der Menschen zu schützen, muss der Kampf
angesagt werden. Europas Unique-Selling-Point muss ein Datenschutzrahmen sein,
der echte Innovation ermöglicht und gleichzeitig die Rechte seiner Bürger
effektiv und unkompliziert schützt.“

Wir brauchen mehr
und besseren Einsatz von Technologien und Innovationen, um unser
Potentialwachstum zu stärken. „Die Produktivität in der deutschen
Volkswirtschaft ist erschreckend gering, seit Jahren. Angesichts von
Demographie und der zunehmender Bedeutung von digitaler Wertschöpfung, brauchen
wir jetzt beste Rahmenbedingungen für Innovationen“, sagt Astrid Hamker.

Der Wirtschaftstag
der Innovationen findet heute in den Räumen des AXICA Kongress- und
Tagungszentrums sowie des Allianz Forums am Pariser Platz in Berlin statt. Es
wird ein hochkarätiges Gästetableau aus Politik und Wirtschaft erwartet. Unter
anderem angekündigt haben sich der FDP-Bundestagsfraktionsvorsitzende Christian
Dürr, die stellv. Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Nadine
Schön und Jens Spahn, die Deutschlandchefin von Microsoft Dr. Marianne Janik,
der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr
Michael Theurer, sowie die Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina
Stark-Watzinger. Das Gesamte Teilnehmerverzeichnis sowie die Liveübertragung aus dem AXICA
Kongress- und Tagungszentrum finden Sie unter wti.wirtschaftsrat.de.