Wirtschaftsrat spricht sich gegen Reform der Kryptobesteuerung aus
In einem aktuellen Positionspapier spricht sich der Wirtschaftsrat der CDU gegen die vom Bundesfinanzministerium geplante Reform der Kryptobesteuerung aus. t-online greift die Kritik des Wirtschaftsrates in einem ausführlichen Beitrag auf.
Der Wirtschaftsrat warnt insbesondere vor einem unverhältnismäßig hohen bürokratischen Aufwand bei vergleichsweise geringen Steuereinnahmen. Zudem kritisiert er, dass die geplante Abschaffung der einjährigen Haltefrist langfristige Anleger benachteiligen und kurzfristige Spekulationen steuerlich begünstigen könnte. Auch die praktischen Schwierigkeiten bei der steuerlichen Erfassung von Kryptowerten und mögliche Rechtsunsicherheiten werden thematisiert.
"Bei der geplanten Reform der Kryptobesteuerung stehen Aufwand und erwarteter Ertrag in keinem überzeugenden Verhältnis, da die praktische Umsetzung Finanzämter, Unternehmen und Anleger vor große Herausforderungen stellt. Die Folgen für die Märkte sowie steuerliche Mehreinnahmen können derzeit nicht sicher abgeschätzt werden,", so Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates, gegenüber t-online.