Medienresonanz
13.05.2026
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DGB-Kongress: Wirtschaftsrat fordert Anerkennung der Realität

Augsburger Allgemeine
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Anlässlich des mehrtägigen DGB-Kongress, bei dem auch Bundeskanzler Friedrich Merz sprach, mahnte der Wirtschaftsrat eine gemäßigte Rhetorik und eine Anerkennung der aktuellen wirtschaftspolitischen Realitäten an.

Die Augsburger Allgemeine zitiert dazu Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates: „Die Wortwahl der DGB-Spitze erinnert zunehmend an vergangene Jahrzehnte statt an die Herausforderungen der heutigen Arbeitswelt. Wer jede Reformdebatte sofort als ‚Sozialabbau‘ diffamiert, verweigert sich der Realität, dass Deutschland dringend wieder wettbewerbsfähiger werden muss, und dazu gehören eben auch moderate Sozialabgaben und bedarfsgerechte Einsatzmöglichkeiten für Arbeitnehmer.“ Letztlich würden alle verlieren, auch die Beschäftigten, „wenn Betriebe nicht mehr wettbewerbsfähig sind und ihre Arbeitnehmer entlassen müssen“. Weiterhin kritisiert Steiger die Gewerkschaften vor allem für ihre Blockade gegen die Abschaffung des Achtstundentags. „Gerade die Debatte um flexiblere Arbeitszeiten zeigt doch: Es geht nicht darum, Arbeitnehmerrechte abzuschaffen, sondern darum, Arbeit besser an die Lebenswirklichkeit vieler Beschäftigter und Unternehmen anzupassen“, so Steiger gegenüber der Augsburger Allgemeinen.

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