Mitgliederumfrage des Wirtschaftsrates: „Es ist 5 vor 12"
Der Wirtschaftsrat hat über die Ergebnisse seiner Umfrage berichtet, zu der kurz vor Weihnachten 2.000 Mitglieder Auskunft gegeben haben über ihre Einschätzung der bisherigen Regierungsarbeit sowie der wirtschaftlichen Situation.
Gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa) kommentierte Wolfgang Steiger, Generalsekretär der Wirtschaftsrates, die Ergebnisse wie folgt:
Die wirtschaftlichen Entscheider dieses Landes nehmen durchaus positive Veränderungen war, insbesondere bei der Verteidigung und der Migration. Die Umfrageergebnisse führen aber auch vor Augen, dass in zentralen Politikfeldern zu wenig passiert ist. Es ist 5 vor 12. Die SPD sollte endlich aufhören zu bremsen und sich weniger an ihren eigenen Funktionären orientieren, sondern an dem, was der verbleibende, arbeitende Teil ihrer Wählerschaft will: Gut bezahlte, sichere Jobs und ein intaktes Aufstiegsversprechen. Das geht nur mit einer generationengerechten, angebotsorientierten und wachstumsfreundlichen Politik. Wichtig dafür wäre u.a. die vorgezogene Reduktion der Körperschaftssteuer, die Streichung von Frühverrentungsanreizen sowie die gänzliche Abschaffung des nationalen Lieferkettengesetzes einhergehend mit einem wirklich mal kräftigen, spürbaren Bürokratieabbau.
Aufgegriffen haben die dpa-Meldung u.a. die FAZ sowie das ZDF. Zum News-Blog der FAZ geht es hier entlang (Meldung vom 10.01.26, 04:52 Uhr), die News-Übersicht des ZDF findet sich hier (Meldung vom 10.01.26, 9:14 Uhr).