Wirtschaftsrat hält Freigabe von Ölreserven für vertretbar
Wie Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche am Mittwoch bestätigte, schlägt die IEA ihren Mitgliedsstaaten eine Freigabe von bis zu 400 Millionen Barrel Rohöl vor. Reiche sagte, dass 19,5 Millionen Barrel davon aus den deutschen Reserven kommen sollen. Sie reagierte damit auf die zuletzt deutlich gestiegenen Öl- und Spritpreise.
Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU, äußerte Verständnis für diesen Schritt und sagte:
Die koordinierte Freigabe strategischer Ölreserven ist in der aktuellen Krisensituation, auch in dieser Größenordnung, ein vertretbares Instrument. Sie sorgt kurzfristig für zusätzliches Angebot auf den Weltmärkten. Anders als staatliche Tankrabatte greift dieses Instrument nicht direkt in die Preisbildung ein. Der Marktmechanismus bleibt weitgehend intakt, während gleichzeitig in einer außergewöhnlichen Lage für eine Entlastung auf Seiten der Verbraucher gesorgt wird.
Aus dieser Kommentierung zitiert u.a. die BILD, nachzulesen hier.