Medienresonanz
03.12.2025
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Wirtschaftsrat veranstaltet Gesundheitssymposion und richtet Appell zum Bürokratieabbau an Bundesministerin

WiWo, Tagesspiegel Background, Deutsches Ärzteblatt
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Bei seinem hochkarätig besetzten Gesundheitssymposion in Berlin übergibt der Wirtschaftsrat konkrete Forderungen zum Bürokratieabbau an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken.

Darüber berichtet u.a. die WiWo, zitiert ausführlich aus den betreffenden Positionspapieren und gibt Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates, wie folgt wieder:

Die Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung ist von zentraler Bedeutung, um die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes zu sichern. Würden die Beiträge steigen, belastet das die Menschen wie die Unternehmen. Ein konsequenter Bürokratieabbau in der Pflege und in Krankenhäusern bietet einen entscheidenden Hebel, um Kosten nachhaltig zu reduzieren, Ressourcen gezielter einzusetzen und die Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitswesens insgesamt zu stärken.

Tagesspiegel Background schreibt: 

Die Diskussion gestern zeigte deutlich, dass die Herausforderungen im Gesundheitswesen gravierend sind. Die Bundesarbeitsgruppe Krankenhaus des CDU-Wirtschaftsrats fordert in einem gestern veröffentlichten Positionspapier unter anderem ein umfassendes Bürokratieabbaupaket, damit Kliniken wieder mehr Zeit für die Versorgung von Patientinnen und Patienten haben. Die Vielzahl an Nachweisen, Meldepflichten und Prüfungen überlaste medizinisches und administratives Personal und verschärfe die ohnehin angespannte finanzielle Lage vieler Häuser.

Beim Deutschen Ärzteblatt heißt es ergänzend:

Eine weitere Forderung: Abrechnungen sollten „ausschließlich digital, nach einheitlichen Standards und mit klar geregelten Schnittstellen“ erfolgen. Einheitliche digitale Abrechnungsprozesse könnten das Klinikpersonal nachhaltig entlasten – damit dies gelingt, müssten Investitionen in digitale Infrastruktur refinanziert werden.