Medienresonanz
03.03.2026
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Wirtschaftsrat zur Nachbesetzung im Sachverständigenrat: Felbermayr wäre gute Wahl

Rheinische Post
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Im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage steht nach dem Auslaufen des Mandates der Professorin Dr. Ulrike Malmendier eine Nachbesetzung an. Laut Medienberichten ist dafür Professor Dr. Gabriel Felbermayr im Gespräch, leitender Ökonom und Direktor am Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung.

Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates, hat sich dazu in einer Stellungnahme geäußert, aus dem die Rheinische Post zitiert:

Deutschland ist wie kaum ein anderes Land in den Welthandel integriert. Die Summe aus Exporten und Importen entspricht rund 80 Prozent unseres Bruttoinlandsprodukts. Der Außenhandel bildet damit das Fundament des Wohlstands in Deutschland. Diese Bedeutung muss sich auch in der Zusammensetzung der Wirtschaftsweisen wiederfinden. Mit der Ernennung von Professor Gabriel Felbermayr würde die Bundesregierung insofern ein richtiges Zeichen setzen. Neben den innenpolitischen Strukturreformen liegen schließlich die größten ökonomischen Herausforderungen im Feld der Außenwirtschaft. Genau in diesem Feld ist Herr Felbermayr eine Koryphäe.  Mit der Benennung von Herrn Felbermayr wäre zugleich die Hoffnung verbunden, dass der Sachverständigenrat wieder stärker zur evidenzbasierten Analyse und Politikberatung zurückfindet. Hiervon hatte sich das Gremium in den letzten Jahren entfernt und häufiger politische Ziele in den Blick genommen, anstatt ökonomische Auswirkungen von politischen Fehlentscheidungen anzumahnen. Die klare ordnungspolitische Stimme hörte man zuletzt vor allem in den abweichenden Minderheitenmeinungen.

Zum vollständigen Artikel der Rheinischen Post geht es hier.