Kamingespräch mit Harald Christ – Über wirtschaftliche Stärke, digitale Transformation und demokratische Verantwortung
Am Mittwoch, den 8. Oktober 2025, lud der Landesverband Berlin-Brandenburg des Wirtschaftsrates der CDU e.V. zu einem besonderen Abend in den exklusiven Berlin Capital Club ein. Im Rahmen eines vertraulichen Kamingesprächs war Harald Christ, Unternehmer, Investor und gesellschaftspolitischer Kopf, zu Gast. Mehr als 20 Mitglieder folgten der Einladung, um im kleinen Kreis über die zentralen wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Zukunftsfragen ins Gespräch zu kommen.
Schon beim Empfang zeigte sich die besondere Atmosphäre eines solchen Abends: persönlicher Austausch, offene Gespräche und der klare Wille, über die eigene Disziplin hinauszudenken. Zwischen den Teilnehmenden – Unternehmerinnen, Unternehmer, Führungskräfte und politische Akteure – entstand unmittelbar eine lebendige Diskussion über die aktuellen Herausforderungen für Deutschland als Wirtschaftsstandort.
Impulse eines engagierten Unternehmers
Nach einer kurzen Begrüßung eröffnete Harald Christ den Abend mit einer pointierten Keynote, die ebenso fachlich fundiert wie persönlich geprägt war. Im Zentrum stand die Frage, wie digitale Finanzierungsmodelle und innovative Technologien Wirtschaft und Gesellschaft verändern. Christ zeichnete dabei ein realistisches, aber auch optimistisches Bild einer Wirtschaft im Wandel – geprägt von Disruption, aber auch von enormen Chancen für jene, die den Mut zur Anpassung mitbringen.
Er erläuterte, dass Unternehmen in Zeiten beschleunigter Transformation vor allem strategische Klarheit, Flexibilität und digitale Kompetenz benötigen. Gerade der Mittelstand müsse lernen, neue Daten- und Finanzierungsstrukturen effizient zu nutzen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Christ rief dazu auf, „Digitalisierung nicht als Bedrohung, sondern als Gestaltungsspielraum für Innovation und Unternehmertum“ zu begreifen.
Darüber hinaus beleuchtete er geopolitische und sicherheitspolitische Faktoren, die zunehmend wirtschaftliche Entscheidungen beeinflussen – von geopolitischen Verschiebungen in Europa und Asien bis hin zu globalen Energiefragen und den Folgen des technologischen Wettlaufs im Verteidigungssektor. Diese Aspekte fasste er unter den Schlagworten Defence & Geostrategy sowie Energy, Transformation & Sustainability zusammen und plädierte für eine kohärente, technologieoffene Industriepolitik, die europäische Interessen und wirtschaftliche Resilienz in Einklang bringt.
Demokratie als Standortfaktor
Besonders eindrucksvoll war der gesellschaftspolitische Teil seiner Ausführungen. Aus seiner sozialliberalen Haltung heraus sprach Harald Christ über die Stärkung demokratischer Werte und Institutionen – nicht als moralisches Thema, sondern als fundamentale Voraussetzung wirtschaftlicher Stabilität und Planbarkeit.
Er erinnerte daran, dass Vertrauen – in Politik, in Institutionen, in wirtschaftliche Verlässlichkeit – zur zentralen Währung moderner Gesellschaften geworden sei. Als Gründer der Harald Christ Stiftung für Demokratie und Vielfalt zeigte er auf, wie Wirtschaft und Bürgertum gemeinsam Verantwortung für gesellschaftlichen Zusammenhalt übernehmen können. Seine klare Botschaft: Wettbewerbsfähigkeit und Demokratie gehören untrennbar zusammen.
Austausch in offener Atmosphäre
Beim anschließenden gesetzten Dinner entstanden intensive Gespräche zwischen den Mitgliedern und dem Gast des Abends. Die Themen reichten von Kapitalmarktentwicklungen, Regulierungsfragen und Energiepreisen über Innovationsfinanzierung bis hin zu den Zukunftsperspektiven mittelständischer Unternehmen in Europa.
Viele nutzten die Gelegenheit, um eigene Erfahrungen aus der Praxis einzubringen und direkt mit Harald Christ in den Dialog zu treten. Die offene, respektvolle Atmosphäre machte deutlich, wie wertvoll der persönliche Austausch zwischen unternehmerischer Erfahrung und wirtschaftspolitischem Denken ist.
Als zum Dessert Canapés gereicht wurden, verlagerte sich der Abend in eine informellere, ungezwungene Runde – geprägt von konstruktivem Diskurs, neuen Kontakten und dem gemeinsamen Wunsch, den Wirtschaftsstandort Deutschland mit neuen Ideen und Mut zur Veränderung aktiv mitzugestalten.
Ein Abend mit nachhaltiger Wirkung
Mit seiner beeindruckenden Vita – als langjähriger Vorstand, Gründer der Christ Capital, erfolgreicher Investor und engagierter Demokrat – steht Harald Christ exemplarisch für das Zusammenspiel von Wirtschaftskompetenz und gesellschaftlicher Verantwortung. Seine Unternehmensgruppe vereint Beratungs- und Investmenttätigkeiten in den Bereichen Technologie, Energie, Luft- und Raumfahrt, Sicherheit und Kommunikation. Mit rund 70 Mitarbeitenden und einer Bilanzsumme von 140 Millionen Euro zählt die Christ Group zu den profilierten Beratungsunternehmen in der DACH-Region.
Der Kaminabend mit Harald Christ hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Plattformen wie der Wirtschaftsrat der CDU e.V. sind, um den Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu fördern. In vertraulichem Rahmen wurden nicht nur zentrale Zukunftsfragen beleuchtet, sondern auch neue Perspektiven geschaffen, aus denen Ideen und Impulse für politische Entscheidungsprozesse erwachsen können.
Der Landesverband Berlin-Brandenburg dankt Harald Christ herzlich für seine inspirierenden Impulse, für seine offene Haltung und für einen Abend, der wirtschaftliche Expertise und demokratische Verantwortung auf einzigartige Weise miteinander verband.