CDU-Wirtschaftsrat drängt auf Reformen
Berlin. Der Wirtschaftsrat der CDU fordert wirtschaftspolitische Reformen. Unter Verweis auf eine Umfrage des Vereins sagte Generalsekretär Wolfgang Steiger, in zentralen Politikfeldern sei zu wenig passiert. „Es ist 5 vor 12. Die SPD sollte endlich aufhören zu bremsen und sich weniger an ihren eigenen Funktionären orientieren, sondern an dem, was der verbleibende, arbeitende Teil ihrer Wählerschaft will: gut bezahlte, sichere Jobs und ein intaktes Aufstiegsversprechen.“ Das gehe nur mit einer generationengerechten, angebotsorientierten und wachstumsfreundlichen Politik, betonte Steiger. Wichtig dafür wäre eine vorgezogene Verringerung der Körperschaftsteuer, die Streichung von Frühverrentungsanreizen sowie die gänzliche Abschaffung des nationalen Lieferkettengesetzes, einhergehend mit einem wirklich kräftigen, spürbaren Bürokratieabbau. Die deutsche Wirtschaft steckt in einer langen Schwächephase. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nannte die wirtschaftliche Lage „unverändert besorgniserregend“.
Der Wirtschaftsrat der CDU ist rechtlich selbstständig und politisch unabhängig und versteht sich als Stimme der Sozialen Marktwirtschaft. Zu den Mitgliedern zählen Unternehmen aller Branchen und Unternehmensgrößen.
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