Energiepolitischer Forderungskatalog der Landesfachkommission Energie und Nachhaltigkeit 2026
Sichere und wettbewerbsfähige Energieversorgung zum Erhalt eines starken Industrielandes Nordrhein-Westfalen
Der Wirtschaftsrat Nordrhein-Westfalen hat durch die Landesfachkommission Energie und Nachhaltigkeit in seiner jüngsten Sitzung einen energiepolitischen Forderungskatalog vorgestellt, der konkrete Maßnahmen und Handlungsempfehlungen enthält.
Im Kern geht es darum, die Wettbewerbsfähigkeit des Industrie- und Wirtschaftsstandorts Nordrhein-Westfalen abzusichern und zu verstärken. Als zentrale Wirtschaftsregion im Herzen Europas dürfen wir nicht das gefährden, was uns erfolgreich macht. Das verantwortungsvoll und langfristig erfolgreich umzusetzen ist Aufgabe der Politik im gemeinsamen Dialog mit der Wirtschaft.
Aus Sicht des Wirtschaftsrates Nordrhein-Westfalen muss die Korrektur des Energiewende-Kurses höchste Priorität haben. Nur so können weitere erhebliche Wohlstandsverluste und das Scheitern der Energiewende insgesamt in Deutschland vermieden werden.
Zur jetzt notwendigen Erneuerung des ordnungspolitischen Rahmens zählen folgende Maßnahmen:
- Anpassung der Ausbauziele für erneuerbare Energien und Marktintegration stärken
- Konsequente Nutzung von Flexibilitätsoptionen
- Mehr Konsistenz und Akzeptanz in den energie- und klimapolitischen Maßnahmen
- Optimierung der energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen, Technologieoffenheit und Einbeziehung von Systemkosten
- CO₂-Bepreisung
- Integration der Märkte: Termin-, Spot- und Flexibilitätsmarkt
- Sicherung der Angebotskapazität auf den Terminmärkten
- Industriestrompreis
Das vollständige Positionspapier finden Sie hier als Download.