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13.11.2023
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Auch Großbritannien setzt auf Kernkraft

Der Energienewsletter des Wirtschaftsrats Rheinland-Pfalz

Wie beinahe alle europäischen Länder: Großbritannien setzt auf Kernkraft. Britische Familien und Unternehmen sollen preiswerte und sichere Energie bekommen.
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Wie beinahe alle europäischen Länder: Großbritannien setzt auf Kernkraft. Britische Familien und Unternehmen sollen preiswerte, saubere und sichere Energie bekommen. Status Deutschland: abgeschaltet und ausgestiegen.

 Die monatliche Würdigung der Rolle der Kernenergie für billigere, saubere und sichere Energie übernimmt im Oktober die britische Energiesicherheitsministerin Claire Coutinho. Sie sagt: „Kleine modulare Reaktoren werden dem Vereinigten Königreich helfen, die Kernenergie schnell auszubauen und britischen Familien und Unternehmen billigere, sauberere und sicherere Energie zu liefern, gut bezahlte, hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen und die Wirtschaft anzukurbeln.“

 Während deutsche Politiker noch immer an einer Energiewende ohne Kernenergie basteln, treiben die Volksvertreter unserer europäischen Nachbarn Planung und Bau neuer Kernkraftwerke und die Lebensdauerverlängerung bestehender Kernkraftwerke voran. Die Entwicklung der Strompreise in Deutschland zeigt überdeutlich, dass das deutsche Basteln versagt. Die Energiewende in ihrer aktuellen Form scheitert. Eine schonungslose und technologieoffene Bestandsaufnahme ist dringend erforderlich. Die Bundesregierung verfolgt Ziele, die in den nächsten Jahrzehnten liegen. Das ist wenig hilfreich. Denn was wir sofort brauchen, ist ein Plan, wann wir welche Maßnahmen in den nächsten 5 Jahren ergreifen, um Deutschland wieder wirtschaftlich, zuverlässig und umweltverträglich mit Energie zu versorgen. Die CO2 Bepreisung sollte der Maßstab sein an dem alle Maßnahmen gemessen werden.


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Ulrich Gräber war Areva-Deutschlandchef und Vizepräsident des Deutschen Atomforums und kennt nicht nur das europäische Stromnetz in- und auswendig.