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Pressemitteilung 04.12.2023
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Wirtschaftsrat Thüringen sieht Bürgergeld als Bremse

Arbeit ist und bleibt die Grundlage des Wohlstandes (Ludwig Erhard)

Wirtschaftsrat Thüringen sieht Bürgergeld als Bremse


Landesvorsitzender Mihajlo Kolakovic: Arbeitsentgelt durch höheren Grundfreibetrag und Inflationsausgleich gegenüber Bürgergeld attraktiver gestalten

Erfurt/Thüringen, 4. Dezember 2023 - Der Wirtschaftsrat Thüringen sieht die Erhöhung des Bürgergeldes als Bremse für den wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland und schlägt daher einen steuerlichen Ausgleich für Arbeitnehmer vor. „Immer mehr Unternehmer stellen fest, dass nicht nur Fachkräfte, sondern insgesamt Arbeitskräfte fehlen. In den Einstiegsentgeltgruppen finden sie kaum noch Mitarbeiter, insbesondere in den Bereichen Einzelhandel, Hotellerie und Gastronomie, aber auch in den Gewerken des Handwerks wie beispielsweise im Maler- und Kfz-Handwerk“, erklärt Mihajlo Kolakovic, Vorsitzender des Landesverbandes Thüringen im Wirtschaftsrat der CDU e.V. Dieses hindere immer mehr Firmen, Aufträge ordentlich und zeitnah zu erfüllen.

Die Ursache sieht Mihajlo Kolakovic unter anderem in der von der Bundesregierung geplanten dramatischen Anhebung des Bürgergeldes. „Bereits jetzt werden unter den Mitarbeitern ernsthafte Diskussionen geführt, ob sich der tägliche Gang in den Betrieb noch lohnt, da die Familie im Bürgergeldbezug zum Teil mehr erhält, als durch das Arbeitsentgelt“, so der Landesvorsitzende Thüringen weiter. 

Deshalb fordert der Wirtschaftsrat Thüringen unter anderem die Anhebung des steuerlichen Grundfreibetrags auf über 12.000 Euro und die Verdoppelung der bis Ende 2024 zahlbaren steuer- und abgabenfreien Inflationsausgleichsprämie auf 6.000 Euro.