Nach Spahn-Rücktritt: Klare Prioritäten-Bestimmung durch den Wirtschaftsrat
In einem großen Stück widmet sich die WirtschaftsWoche der Aufstellung der Union nach dem Rücktritt von Jens Spahn an der Fraktionsspitze. In dieser Analyse kommt auch der Wirtschafstrat zu Wort. Die WiWo schreibt:
Mit einer Schonfrist im neuen Amt kann er [Thorsten Frei als designierter neuer Fraktionschef] nicht rechnen. Der Druck aus der Wirtschaft bleibt hoch, endlich zu liefern. Mit dem Reformpaket habe die Regierung zwar Handlungsfähigkeit demonstriert, lobt etwa Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrats der CDU, ein parteinaher Lobbyverband. Aber jetzt gelte es, „das schnell und diszipliniert umzusetzen“. Zugleich müsse bei der Entlastung von Steuern und Abgaben nachgelegt werden. „Dafür ist es bereits fünf nach zwölf.“ Personelle Veränderungen dürften nicht dazu führen, „noch mehr kostbare Zeit zu verlieren“, fordert Steiger. Nach den Reformen ist vor den Reformen.