PFAS-Beschränkungsverfahren: Wirtschaftsrat fordert Ausnahme von Fluorpolymeren
Aktuell berät die EU-Kommission über eine Beschränkung von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS), sogenannten Ewigkeitschemikalien. Ein Pauschalverbot aller PFAS lehnt der Wirtschaftsrat ab, berichtet Tagesspiegel Background, da sie nicht nur im Gesundheitsbereich eine zentrale Rolle spielen. Unter anderem kommen sie bei der Herstellung von Herzklappen und Gefäßprothesen zum Einsatz. Darüber hinaus sind sie auch für aktuelle Megatrends wie KI, E-Mobilität, Datenübertragung und -speicherung sowie für die Halbleiterindustrie, Chemie, Lebensmittelindustrie, Elektroindustrie und Maschinenbau von essenzieller Bedeutung. "Beim PFAS-Beschränkungsverfahren darf die EU-Kommission nicht mit der Gießkanne regulieren und alle PFAS pauschal verbieten“, zitiert der Tagesspiegel dazu Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates. Stattdessen solle Europa auf eine differenzierte Regulierung setzen, die Gesundheits- und Umweltschutz gewährleistet, ohne unverzichtbare Technologien zu gefährden.
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