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03.08.2026
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Wirtschaftsrat macht Vorschläge für Bürokratieabbau bei Pflegeimmobilien

ÄrzteZeitung
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Bau, Erhalt und Modernisierung von Pflegeimmobilien sind Voraussetzungen für den Erhalt der pflegerischen Versorgung - so zitiert die ÄrzteZeitung aus einem neuen Positionspapier des Wirtschaftsrates. Bürokratische Eingriffe aber bremsten die Träger aus. Nötig sei deshalb ein Umdenken an vielen Stellen. Als Lösung der Misere schlägt der Wirtschaftsrat bundesweit geltende Mindeststandards für Pflegeimmobilien vor. Das könne, so zitiert die ÄrzteZeitung weiter, über eine Musterbauordnung geschehen. Abgebaut gehörten laut Wirtschaftsrat auch Doppelregulierungen und Mehrfachprüfungen in den Einrichtungen der Langzeitpflege. Besonderes Augenmerk sei hier auf die Harmonisierung und Abgrenzung der Prüfinhalte bei Begehungen durch die Heimaufsicht einerseits und den Qualitätsprüfungen der Medizinischen Dienste (MD) andererseits zu legen. Denn: Die Institutionen prüften teils dieselben Sachverhalte. Dies binde Ressourcen und drücke Misstrauen gegenüber den Leistungserbringern aus.

Schlussendlich sei Bürokratieabbau im Interesse aller, betont Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates. Umgekehrt, so Steiger gegenüber der Ärzte Zeitung, gelte: Wer Investitionen in Pflegeimmobilien durch überzogene Bauvorgaben, langwierige Genehmigungen und föderale Sonderwege ausbremst, gefährdet Pflegeplätze und treibt die Kosten für Pflegebedürftige, Kommunen und Beitragszahler gleichermaßen in die Höhe. Nötig seien einheitliche, praxistaugliche Standards, schnellere Verfahren und ein verlässlicher Bestandsschutz für Pflegeimmobilien. Nur so sichern wir eine bezahlbare und zukunftsfähige Pflegeinfrastruktur in Deutschland.

Den gesamten Artikel können Sie hier lesen, das Positionspapier steht hier zum Download bereit.