Bericht
16.07.2026
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Junger Wirtschaftsrat Berlin-Brandenburg übergibt Positionspapier

Junge Generation setzt marktwirtschaftliche Impulse für eine wettbewerbsfähige und zukunftsfähige Hauptstadt
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Im Rahmen eines konstruktiven Austauschs mit dem Berliner Abgeordneten Lucas Schaal MdA (CDU), Sprecher für Wirtschaft und Energie der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, stellte der Junge Wirtschaftsrat Berlin-Brandenburg seine „Marktwirtschaftliche Agenda 2026–2036“ vor und übergab das dazugehörige Positionspapier. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die wirtschaftspolitischen Herausforderungen der kommenden Legislaturperiode sowie die Frage, wie Berlin langfristig wettbewerbsfähig und finanziell handlungsfähig bleiben kann.

Ein zentrales Anliegen ist die Einführung einer Generationenbilanz für neue Landesausgaben. Aus Sicht des Jungen Wirtschaftsrates sollte jede zusätzliche Verschuldung einer Nachhaltigkeitsprüfung unterzogen werden, um die finanziellen Handlungsspielräume künftiger Generationen zu sichern.

Darüber hinaus wurden zentrale wirtschaftspolitische Prioritäten für Berlin diskutiert. Dazu zählen der Abbau bürokratischer Hürden und die Beschleunigung von Genehmigungs- und Verwaltungsverfahren, die Stärkung des Wirtschaftsstandortes durch bessere Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen und Clusterbildung sowie eine reformierte Baupolitik mit schlankeren Verfahren und mehr Planungssicherheit. Ebenso setzt sich der Junge Wirtschaftsrat für verbindliche Bildungsstandards, eine stärkere Wirtschafts- und Finanzbildung sowie für solide Landesfinanzen und die Einhaltung der Schuldenbremse ein.

Im Austausch wurde deutlich, dass diese Themen nicht nur wirtschaftspolitische Bedeutung haben, sondern auch die Zukunftsperspektiven der jungen Generation maßgeblich beeinflussen: Von der Tragfähigkeit der Staatsfinanzen über bezahlbaren Wohnraum bis hin zu den wirtschaftlichen Chancen der kommenden Jahrzehnte.

Der Junge Wirtschaftsrat Berlin-Brandenburg bedankt sich bei Lucas Schaal MdA für das offene und konstruktive Gespräch und freut sich darauf, den Dialog auch in Zukunft fortzusetzen und marktwirtschaftliche Impulse in die politische Debatte einzubringen.