Nach Nominierung von Stefan Evers zum Spitzenkandidaten: Wirtschaftsrat fordert Wachstumsagenda für Hauptstadtregion
Mathias von Bredow: „Die CDU hat jetzt die Chance, Berlin mit einer klaren wirtschaftspolitischen Wachstumsagenda wieder zu einem internationalen Wachstumsmagneten zu machen.“
Wirtschaftsrat fordert Wachstumsagenda für Berlin: solide Finanzen, Bürokratieabbau und gemeinsame Metropolregion stärken.
Berlin, 14. Juli 2026. Nach der Nominierung von Stefan Evers zum Spitzenkandidaten der Berliner CDU fordert der Sprecher der Sektion Berlin im Wirtschaftsrat der CDU, Mathias von Bredow, eine konsequente Wachstumsagenda für die Hauptstadtregion.
„Finanzielle Solidität, gezielte Wachstumsimpulse und internationale Attraktivität sind die Voraussetzungen dafür, Berlin wieder nach vorne zu bringen. Stefan Evers und die Berliner CDU haben jetzt die Aufgabe, für eine klare, wirtschaftsfreundliche Agenda zu werben“, so von Bredow.
Eine solide Haushaltspolitik müsse dabei an erster Stelle stehen. „Gießkannen-Subventionen kann sich Berlin nicht länger leisten. Der künftige Senat sollte sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren und gezielt in wirtschaftsnahe Infrastruktur sowie eine leistungsfähige Verwaltung investieren.“
Zugleich fordert der Wirtschaftsrat spürbare Wachstumsimpulse, insbesondere durch einen konsequenten Bürokratieabbau. Berlin müsse sich stärker am Wettbewerb der europäischen Metropolen messen. „Schnellere Genehmigungsverfahren, zügigere Bauprojekte und verlässliche Rahmenbedingungen sind entscheidend, um Investitionen anzuziehen und gewerbliche Ansiedlungen zu ermöglichen.“
Ein zentraler Erfolgsfaktor sei eine abgestimmte Strategie für die gesamte Hauptstadtregion. „Berlin und Brandenburg müssen als ein gemeinsamer Wirtschaftsraum gedacht und gemanagt werden. Dafür bietet sich die Gründung einer gemeinsamen Metropolregion an. Das betrifft insbesondere die Fachkräftesicherung, die Ausweisung von Gewerbeflächen und attraktive Investitionsbedingungen. Standortpolitik darf nicht an Landesgrenzen enden“, betont von Bredow.
Darüber hinaus müsse die CDU einen klaren Fokus auf Zukunftstechnologien legen. „In Bereichen wie angewandter Künstlicher Intelligenz, GreenTech, FinTech und medizinischen Innovationen hat Berlin das Potenzial, international führend zu sein. Auch in der Verteidigungs-, Luft- und Raumfahrtindustrie sowie im Bereich Resilienz ergeben sich durch die Rolle als Hauptstadtregion besondere Chancen.“
Entscheidend sei zudem, die Verbindung zwischen etablierter Wirtschaft und Start-up-Ökosystemen gezielt zu stärken und öffentlich-private Partnerschaften zu stärken. „Berlin braucht ein weltoffenes, dynamisches Umfeld, das internationale Fachkräfte und Gründer anzieht. Dazu gehören leistungsfähige Netzwerke, attraktive Rahmenbedingungen sowie Ordnung und Lebensqualität als zentrale Standortfaktoren. Ein sauberes, sicheres und wirtschaftlich attraktives Berlin ist die grundlegende Visitenkarte im internationalen Wettbewerb um Investitionen und Talente“, so von Bredow.