Bericht
16.07.2026
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Industriepolitischer Forderungskatalog 2026

Übergabe des neuen Forderungspapiers der Landesfachkommission Industrieller Mittelstand NRW an Dr. Stefan Berger MdEP
©Wirtschaftsrat Nordrhein-Westfalen

Im Rahmen unserer Sitzung der Landesfachkommission Industrieller Mittelstand NRW haben wir unser neues industriepolitisches Forderungspapier an Dr. Stefan Berger MdEP übergeben.

Der industrielle Mittelstand in Nordrhein-Westfalen steht angesichts hoher Energiepreise, wachsender regulatorischer Belastungen, unsicherer Rahmenbedingungen und rückläufiger Industrieproduktion erheblich unter Druck. „Unser Papier zeigt auf, welche politischen Weichenstellungen notwendig sind, um Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und industrielle Wertschöpfung dauerhaft zu sichern“, so Dirk Howe, Vorsitzender der Landesfachkommission.

Die zehn zentralen Forderungsbereiche sind:

  • Energieangebot und Versorgungssicherheit konsequent stärken
  • Strommarktdesign neu ausrichten: Mehr Angebot statt Subventionen
  • Netzreserve und Kapazitätsmanagement kurzfristig nutzen
  • Flexibilität und Speicher praxistauglich integrieren
  • Regionale Nutzung von Stromüberschüssen ermöglichen
  • Erneuerbare Energien systemdienlich weiterentwickeln
  • Ausgewogene Technologiemischung und wettbewerbsfähige Klimapolitik sicherstellen
  • CO₂-Bepreisung wettbewerbsfähig ausgestalten
  • Bürokratie konsequent abbauen
  • Energie- und Infrastrukturausbau investierbar machen

Unser Ziel ist klar: Der industrielle Mittelstand braucht verlässliche Rahmenbedingungen, bezahlbare Energie und eine Politik, die industrielle Wertschöpfung in Nordrhein-Westfalen ermöglicht und stärkt.